Bewerbungsfotos: Anders ist oft besser.

Glauben Sie mir: Wenn ich mir die Bilder auf Bewerbungsdossiers oder Lebensläufen anschaue erkenne ich oft auf den ersten Blick, welches Fotostudio die Bewerbungsfotos gemacht hat. 

Schliesslich hat jedes davon seinen eigenen Stil, was im Grunde genommen ja nicht schlecht ist, sich aber mit der Zeit abnutzt. 

Wenn man dann zum 100. Male auf eine(n) Bewerber/In mit verschränkten Armen vor einer Fotowand schaut wird es schnell langweilig. 

Ganz schlimm sind zudem „professionelle Bewerbungsbilder“, auf den eine dunkelhaarige Person in klassischer Kleidung vor einer metallgrauen Wand stehen und mich anlächelt. 

Zwei Dinge sind deshalb aus meiner Sicht bei Bewerbungsbildern ganz besonders wichtig: 

Zum Einen mehr Innovation, Gespür und Gestaltungswille bei den Fotostudios, die seit Jahren die gleichen Bilder anfertigen und sich mal fragen sollten, ob es nicht auch anders/besser geht. 

Zum Anderen eine klare Ansprache vonseiten der Kunden, die schliesslich das Recht haben, für ihr (teures) Geld die bestmögliche Arbeit zu erhalten.
Gehen Sie deshalb nicht einfach in ein Fotostudio und sagen Sie, dass Sie Bewerbungsfotos brauchen. Dann gibt`s einen Routinejob. 

Sagen Sie lieber, was Sie darauf von sich sehen möchten. (Und ja: Das geht).

Dann klappt`s vielleicht auch besser mit der Bewerbung.

Guido Danek
www.bewirbdich.ch

Übernimmt ein Roboter meinen Job? Hier erfährst Du es.

Werde ich künftig durch ein Programm oder einen Roboter ersetzt? 

Diese Frage, die sich immer mehr Berufstätige stellen (sollten), hat durchaus Berechtigung, denn: 

Schon heute werden auf Kosten der Arbeitnehmer/Innen viele Berufe wegrationalisiert oder zusammengelegt, wobei in erster Linie natürlich wirtschaftliche Aspekte, dann aber auch der schnelle technische Fortschritt, die Digitalisierung oder Veränderungen am Arbeitsplatz eine grosse Rolle spielen.

Niemand kann zudem genau sagen, wie es mit den jungen Leuten weitergeht, die jetzt ins Berufsleben oder in ein Studium einsteigen und die womöglich noch vierzig oder mehr Berufsjahre vor sich haben. 

Die Entscheidung, für welchen (zukunftsfähigen) Beruf ich mich entscheide ist also ganz elementar wichtig und von grosser Tragweite. 

Für Alle, die gerne wissen möchten, ob Ihr Job künftig von einem Roboter übernommen wird hat das seriöse Deutsche Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung einen Job-Futuromat (https://job-futuromat.iab.de) eingerichtet. 

Schaut mal rein, aber lasst Euch nicht die Laune verderben 🙂

Guido Danek (Noch aus Fleisch und Blut)
www.bewirbdich.ch/job-coaching/

Cool absagen geht auch.

„Leider müssen wir Ihnen absagen, weil wir eine(n) Bewerber(in) gefunden haben, die den Anforderungen noch besser entspricht.“ 

Den Rest kennen wir. 

Dabei ist eine Absage auf eine Stellenbewerbung für ein Unternehmen immer auch eine Chance, Sympathiepunkte zu sammeln. 

Was aber ist ein guter Absagebrief? Hier einige Beispiele:

• „müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass es diesmal nicht geklappt hat. Dennoch sagen wir Herzlichen Dank für Ihre Bewerbung, die uns sehr beeindruckt hat. Umso schwieriger ist es jetzt für uns, Sie enttäuschen zu müssen.“

• „Wir hoffen, dass unser Unternehmen Ihnen trotz der Absage in guter Erinnerung bleibt. Unsererseits schliessen wir eine Zusammenarbeit zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus und verweisen gerne auf unser Karriereportal, auf dem Sie ständig neue Stellenangebote finden.“

• „Nach der Durchsicht der Dossiers zahlreicher Bewerber/innen sind wir zu einer Entscheidung gelangt, die uns nicht leicht gefallen ist. Leider müssen wir Ihnen deshalb heute absagen, laden Sie aber dennoch ein, Hin und wieder einen Blick auf unsere Stellenportal zu werfen. Vielleicht kommen wir doch noch einmal zusammen.“

Es geht also auch ohne die einfallslosen und unpersönlichen Standardformulierungen zahlreicher Personalabteilungen, die von Bewerber/Innen zwar immer gerne innovative und überzeugende Unterlagen einfordern, selbst aber nicht in der Lage sind, Gleiches zu tun. 

Guido Danek
www.bewirbdich.ch