BERUFSWELT 2040: Ein Blick in die Zukunft.

Es ist still im Büro. Falls es das überhaupt noch gibt im Jahr 2040. 

Kein Wunder, denn die Hälfte der Belegschaft arbeitet seit langem flexibel im Home Office und beteiligt sich von dort aus an digitalen Meetings oder Workshops – ganz unabhängig von Arbeitszeiten, die wir heute kennen, sondern viel agiler. Und internationaler. 

42,5 Stunden im Büro? Das war gestern. 

Unternehmen setzen deshalb bereits heute darauf, dass das Ergebnis der Mitarbeiter stimmt, nicht die Stechuhr. Diesen wird mehr Freiraum gegeben, ihre Arbeit zu erledigen, für sich selbst aber auch eine gesunde Work-Life-Balance zu finden, die sie leistungsbereiter macht. 

Arbeitnehmer, die sich ständig am Limit befinden, können auf Dauer keine Höchstleistung erbringen und werden krank. 

Glückliche und gut-ausbalancierte Mitarbeiter hingegen arbeiten mehr im Sinne des Kunden und sind damit wertvoller für das Unternehmen. 

Beide müssen jedoch fähig sein, sich auf Veränderungen einzustellen: 

Roboter, autonome Fahrzeuge, die Globalisierung, Urbanisierung und Digitalisierung, der Bevölkerungszuwachs und Ausbau von Transportinfrastrukturen sowie die Güterproduktion werden die Berufs- und Privatwelt nachhaltig verändern. 

Um dabei nicht in den Hintergrund zu geraten macht es deshalb für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer durchaus Sinn, diese oder andere zukunftsfähige Bereiche aktiv mitzugestalten. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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ARBEITSZEUGNIS: DAS MUSS REIN:

In der Schweiz hat jeder Arbeitnehmer das Recht auf ein wohlwollendes Arbeitszeugnis

Übrigens auch auf ein Zwischenzeugnis, sobald Sie dieses verlangen oder sich ein Vorgesetztenwechsel ergeben hat. Gute Arbeitgeber stellen dieses dann automatisch aus, andere müssen daran erinnert werden. 

Arbeits- oder Zwischenzeugnisse sind neben dem Lebenslauf und Motivationsschreiben immer noch zentrales Dokument jeder Bewerbung. Sie bedürfen der Schriftform, müssen vollständig sein, den Grundsätzen von Wahrheit und Klarheit entsprechen und rechtsgültig unterschrieben werden. 

Unbedingt enthalten muss ein Arbeitszeugnis Angaben:

– zum Arbeitgeber

– zur Funktion und zum Pensum des Arbeitnehmers

– zum Beginn und Ende des Arbeitsverhältnisses

– zu den Hauptaufgaben, Leistungen, Kenntnissen, Kompetenzen sowie zum Verhalten des Mitarbeiters

– zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses (eigene Kündigung, Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen)

Ausgestellt werden sollte es spätestens vier Wochen nach dem Ausscheiden aus dem Betrieb. 

Übrigens: 

Wenn Sie mit Ihrem Arbeitszeugnis – Ihrer beruflichen Visitenkarte – nicht einverstanden sind, weil es schlecht, unvollständig ist, oder nicht der Wahrheit entspricht, legen Sie schriftlich Widerspruch dagegen ein und teilen Sie Ihrem Arbeitgeber mit, was daran verbessert bzw. ergänzt werden muss. 

Das Recht dazu haben Sie. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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DISKRET BEWERBEN: SO GEHT`S.

Sie möchten sich beruflich verändern, sind aber noch fest angestellt?

Dann sollten Sie das vorsichtig angehen. 

Sich aus einem bestehenden Beschäftigungsverhältnis heraus bei einem anderen Arbeitgeber zu bewerben, womöglich noch der Konkurrenz, kann nämlich äusserst heikel werden. 

Es soll doch niemand etwas davon mitbekommen, oder?

Wenn Sie das trotzdem planen, ist es zunächst einmal ratsam, niemand etwas davon erzählen. 

Womöglich macht das schnell die Runde und sorgt intern für Unruhe, Ärger, Unverständnis. 

Schweigen Sie also besser, und lassen Sie sich von Ihren Plänen nichts anmerken. So verlieren Sie auch nicht das Gesicht, wenn es mit dem Stellenwechsel nicht klappt.

Bei der Bewerbung selbst sollten Sie unbedingt dafür sorgen, dass diese mit der grösstmöglichen Diskretion behandelt wird, was entweder:

  • persönlich
  • im Betreff („Meine Bewerbung als… / Bitte vertraulich behandeln“) 
  • oder im letzten Absatz des Motivationsschreibens: („Da ich mich in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis befinde, bitte ich meine Bewerbung vertraulich zu behandeln. Telefonisch bin ich deshalb nur ab 18:00 Uhr erreichbar“) 

erwähnt werden kann. 

Das Unternehmen wird sich daran halten – es sei denn, Sie haben dummerweise im Lebenslauf (CV) Personen erwähnt, die in unmittelbaren Zusammenhang mit Ihrem jetzigen Arbeitgeber stehen. 

Dann kann das auch mal leicht ins Auge gehen. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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VON GÖTTERN UND MÄCHTIGEN

Eine Personalchefin, die nicht weiss, dass eine Mitarbeiterin nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit ihren letzten Tag hat. 

Ein Personaler, der immer noch Absagen wie vor 20 Jahren verschickt, statt in der Absage sympathisch für sein Unternehmen zu werben.

Ein HR-Leiter, der in einer 2-seitigen Beurteilung ausnahmslos negative Aspekte erwähnt, anstelle auch die guten seiner eigenen Mitarbeiterin hervorzuheben, die seit 7 Jahren für ihn selbst tätig ist.

Eine Personalverantwortliche, die eine Bewerberin nur deshalb nicht einstellt, weil sie attraktiver ist als sie selbst, gleichzeitig aber auch immer wieder betont, welche Macht sie hat. 

Kann nicht sein, sagen Sie? 

Doch, kann es.

Alles selbst erlebt, gesehen oder von glaubwürdigen Kunden erfahren. 

Abgesehen davon, dass die meisten „HR-Spezialisten“ umsichtige und kompetente Angestellte sind, die sich der Verantwortung ihrer Position voll bewusst sind und entsprechend handeln, treten auch in diesem Bereich immer wieder fachliche und persönliche Mängel auf, die sich erheblich auf den Erfolg eines Unternehmens und die Mitarbeitenden auswirken.

Es schadet also nicht, wenn die Firmenleitung auch Personalern ab und an auf den Zahn fühlt und hinterfragt, wie dort gearbeitet wird. 

Betroffenen Mitarbeitenden kann ich zudem nur raten, sich nicht alles gefallen zu lassen, sondern aktiv gegen falsche Behandlung oder Beurteilungen vorzugehen. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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DEN JOBWECHSEL ERKLÄREN

Wenn Sie sich für eine neue Stelle bewerben, dann sollten Sie im persönlichen Gespräch oder im Motivationsschreiben unbedingt darauf eingehen, warum Sie das tun. 

Neben Ihrer Qualifikation für die vakante Stelle kann es für ein Unternehmen nämlich durchaus reizvoll sein, zu erfahren, ob Sie sich:

  • beruflich weiterentwickeln 
  • neuen Herausforderungen stellen
  • von der Position her verbessern 
  • aus familiären Gründen verändern
  • in ein internationales Umfeld begeben
  • aus Altersgründen etwas zurücknehmen
  • in ein völlig neues Arbeitsumfeld einbringen 

oder einfach unbedingt wieder einer Arbeit nachgehen wollen. 

Das sollten Sie zumindest in ein oder zwei Sätzen begründen und damit auch ein wenig Privates von sich preisgeben, was Personalern dabei hilft, sich besser in Sie hineinzuversetzen. Das Gesamtpaket spielt eben auch eine Rolle.

Verschweigen sollten Sie dagegen besser, dass Sie die Stelle wechseln möchten, weil Ihre alte zu schlecht bezahlt und langweilig ist oder Sie einen Chef haben, mit dem Sie nicht gut auskommen. 

Erwähnenswert dagegen wäre, dass Sie ein klares berufliches Ziel in einem innovativen Unternehmen vor Augen haben und deshalb auch davon überzeugt sind, dass Sie, die neue Aufgabe und die Firma auf lange Sicht sehr gut zusammenpassen.        

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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WARUM SIE EINE ABSAGE BEKOMMEN:

Die Hoffnung stirbt zuletzt. 

Und dann kommt sie doch: Die Absage auf Ihre Bewerbung

Woran hat`s gelegen?

Das herauszubekommen, ist nicht immer leicht, weil die Personalabteilungen Absagen gerne ganz lapidar – im übrigen auch oft respektlos – formulieren. 

Selbstkritik ist also gefragt, um heraus zu bekommen, wie es beim nächsten Mal besser laufen kann. 

  • War meine Bewerbung inhaltlich und optisch überzeugend?
  • War sie fehlerhaft oder unvollständig?
  • War ich über- oder unterqualifiziert?
  • War meine Gehaltsvorstellung zu hoch? 
  • Hatte ich tatsächlich ausreichend Berufserfahrung?
  • Habe ich mich zu spät beworben?
  • War ich gut genug auf ein Gespräch vorbereitet?
  • Liegt es daran, dass ich mehr Einzelkämpfer statt Teamplayer bin?
  • Habe ich es verpasst, auf meinen Mehrwert für die Firma einzugehen?
  • Haben meine Körpersprache und mein Auftreten Verbesserungspotential?
  • An welchen Kleinigkeiten kann es sonst gelegen haben?

Diese und andere Fragen für zu beantworten, und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, ist ungemein wichtig für Ihren Bewerbungserfolg.

Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal eine reizvolle Stelle sehen oder sich persönlich vorstellen dürfen.

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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NEUER JOB – MIESES GEHALT.

Für einen Jobwechsel gibt es viele Gründe.

Natürlich sollte dieser eine Verbesserung nach sich ziehen. 

Sie muss allerdings nicht immer finanzieller Natur sein. 

Die Höhe des Gehalts ist zwar mit das wichtigste Argument für eine berufliche Veränderung, aber längst nicht das einzige:

Zunächst einmal gilt es dabei nicht nur die neue Stelle, sondern auch die Branche, Zukunftsfähigkeit, Ziele und Philosophie des suchenden Unternehmens abzuwägen. 

Passt alles zu Ihnen, ist das schon einmal ein Pluspunkt. Was das finanzielle angeht, so dürfte jedoch klar sein, dass ein Start-up oder KMU weniger zahlen wird als eine grosse Firma. 

Zudem sollte Ihr neuer Arbeitgeber gut zu Ihrem persönlichen Lebenskonzept passen: Flexible Arbeitszeiten, Home Office und Jobsharing (mehrere Angestellte teilen sich eine Stelle) sind dabei vielen Arbeiternehmer/Innen wichtig. 

Eine geringere Arbeitslast und angenehmere Arbeitsatmosphäre, flache Hierarchien, kürzere Arbeitswege, ein Firmenwagen, die betriebliche Altersvorsorge sowie die Entwicklungs- und Aufstiegschancen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Gesamtbewertung des Gehalts und gehören mit in den Topf. 

Den rühren Sie am besten ein paar Mal kräftig um und wägen dann die Vor- und Nachteile eines Wechsels sorgfältig gegeneinander ab. 

Am Ende muss das Gesamtpaket stimmen.

Die nächste Entscheidung im Berufsleben ist nämlich immer die Wichtigste. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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BEWERBUNGSFOTOS: EIN BISSCHEN WIE ZUM ZAHNARZT GEHEN.

Forrest Gump`s Mutter hatte recht: 

Das Leben ist tatsächlich wie eine Schachtel Pralinen. Man weiss nicht, was drin ist. 

Ist sie aber von aussen ansprechend gestaltet, wird man neugierig. 

Ähnlich verhält es sich auch bei Bewerbungsfotos:

Idealerweise sollten diese nicht nur eine schöne Optik haben, sondern auch die Stärken eines Bewerbers betonen. 

Ein Fotograf ist dafür ausgebildet: Sie müssen ihm nur sagen, was Sie darauf sehen wollen. 

Natürlich können Sie durch passende Kleidung, Accessoires oder Job-bezogene Extras auch selbst zu Top-Fotos beitragen: 


Wenn Sie sich als Kundenbetreuer bewerben möchten ist es dennoch nicht ratsam, sich mit schwarzer Lederjacke, 3-Tage Bart, dunkler Sonnenbrille und einem grimmigen Gesichtsausdruck vor die Kamera zu setzen. Das klappt nur bei Personalern mit Humor.

Gefragt sind hier hingegen Ausstrahlung, Aufmerksamkeit, ein freundliches Lächeln und die fotografische Botschaft, dass bei Ihnen jeder Kunde an der richtigen Adresse ist. 

Auch wenn niemand von uns gerne vor der Kamera steht:

Ein Bewerbungsfoto ist das erste, worauf man bei einem Bewerbungsdossier  sieht. 

Mehr oder weniger bewusst nimmt der Betrachter dabei offene oder versteckte Botschaften war. 

Üben Sie das mal selbst, dann werden Sie Eigenschaften und Details erkennen, die wichtig sind. Und zählen.  

Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal ein Fotostudio betreten. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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FIT FÜR DIE ZUKUNFT.

Die Welt um uns wird immer schlauer, technischer und digitaler. 

Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinen werden – ist ja bereits heute so – viele Branchen beherrschen. Dazu verändert sich das Verhalten der Konsumenten, die nicht mehr bei Tante Emma und Migros, sondern im Internet Waren bestellen. 

Was bedeutet das für Lernende und Berufstätige?

Zumindest sollte niemand einen Beruf erlernen, den es vielleicht in 10 Jahren nicht mehr gibt. Die Gefahr, dass man später durch Marktveränderungen ersetzt wird (gilt für Jung und Alt) ist relativ gross. 

Beobachten Sie die Entwicklung in Ihrer Branche deshalb immer ganz genau und ziehen Sie frühzeitig richtige Schlüsse daraus. 

Gibt es überhaupt noch zukunftssichere Jobs?

Ganz klar: Ja. 

Ganz oben steht dabei die IT-Branche, in der Programmierer, Entwickler, Security-, SEO- und E-Commerce-Experten noch lange eine berufliche Heimat finden werden. 

Auch Mediziner, Pflegekräfte, Ingenieure, aber auch Psychologen und Psychiater werden künftig verstärkt gebraucht. Kaufmännische Berufe, die Druckindustrie, Banken und Versicherungen werden jedoch deutliche Einbrüche verzeichnen.   

Welche Fähigkeiten muss ich haben oder schärfen?

Sprachen, Problemlösungs-, Medien- und interkulturelle Kompetenz, Entwicklungsbereitschaft, Neugier, Wissen und Flexibilität werden künftig noch stärker gefragt sein. 

Am besten arbeiten Sie schon einmal daran…

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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BEWERBUNG 2021: DARAUF SOLLTEN SIE ACHTEN.

Sie möchten sich in 2021 beruflich verändern? 

Dann sollten Sie zunächst zwei wichtige Aspekte beachten:

  • Ist mein jetziger/künftiger Beruf zukunftssicher, und welche Schlüsse muss ich daraus für mich ziehen? 
  • Wie hebe ich mich mit meiner Bewerbung von der Konkurrenz ab, die (ganz sicher) über die gleiche Ausbildung und Erfahrung verfügt wie ich?

Bei einem guten Bewerbungsdossier kommt es deshalb nicht nur auf einen überzeugenden Mix aus Inhalt, Optik und Glaubwürdigkeit an: 

Zeigen Sie dabei neben Ihren fachlichen Stärken auch immer wer Sie sind, was Sie auszeichnet, und was Sie von anderen unterscheidet.

Positive Charaktereigenschaften, Ihre persönliche Motivation sowie die beruflichen Ziele, die Sie mit dem neuen Job verbinden, sollten darin ebenfalls zum Ausdruck kommen – ebenso, wie die Auseinandersetzung, Identifikation und Sympathie mit den Visionen und Werten des Unternehmens, bei dem Sie sich bewerben.  

Wenn Sie dann in die engere Wahl kommen, will die Firma möglichst viel über Sie erfahren: 

Achten Sie deshalb im Vorfeld darauf, dass Ihre online-Profile up to date und kompatibel mit Ihrer Bewerbung sind.  

Und noch ein Hinweis: 

Corona hat zwangsläufig dazu geführt, dass Unternehmen vermehrt auf Telefon- und Videointerviews setzen. 

Es schadet also nicht, sich angemessen darauf vorzubereiten.

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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ANLAGEN ZUR BEWERBUNG

Die Bewerbung mit Lebenslauf und Motivationsschreiben ist fertig.

Jetzt fehlt nur noch die passende Anlage dazu.

Bleibt die Frage: Welche Dokumente nehme ich?

Meine Empfehlung:

Nehmen Sie für den Anfang nur die Arbeits- und Zwischenzeugnisse, Aus- und Fortbildungen, Referenzen etc., die für die Stelle relevant sind und speichern Sie diese in einem PDF ab (Empfehlenswert: ilovepdf.com).

Das zeigt, dass Sie mitdenken und es den Verantwortlichen ersparen möchten, erst auf Seite 39 das zu finden, was diese eigentlich suchen. 

Motto:

Wenn Sie sich als Schornsteinfeger bewerben möchten, braucht ein moderner Personaler keinen Fähigkeitsausweis als Bäcker von Ihnen. 

Falls doch (wie wenig innovativ…), wird er ihn nachfordern. 

Trotzdem macht es Sinn, sämtliche Ihrer Dokumente einzeln sowie in einer sehr guten Qualität auf dem Computer abzuspeichern. So können Sie problemlos und zudem sehr schnell immer wieder die wichtigsten herausnehmen und zusammenstellen. 

Moderne Personaler werden es Ihnen danken.  J

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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BEWERBUNG: SCHUMMELN VERBOTEN

Wussten Sie, dass jeder vierte Bewerber in seinem Lebenslauf oder Motivationsschreiben falsche Angaben macht, und das zu einer fristlosen Kündigung führen kann?

Kritisch wird es dabei vor allem bei Falschangaben zu fachlichen Qualifikationen, Ausbildungen, Bachelor- und Masterabschlüssen, worauf getäuschte Arbeitgeber nicht nur mit einer sofortigen Entlassung, sondern auch mit Schadensersatzforderungen reagieren können.

Auch sogenannte Lückenfüller – beispielsweise, um Fehlzeiten im CV aufzupimpen, sollten Sie besser unterlassen. 

Abgesehen davon, dass Sie die ganze Zeit damit leben müssen, ist das Risiko, damit aufzufliegen, einfach zu gross. Wenn Sie Ihre Falschangaben zudem auf Social Media Profilen verbreiten und sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, wird es sogar noch viel grösser.  

Falschangaben in den Bewerbungsunterlagen sind tickende Zeitbomben – ein zerstörter Ruf die Folgen. Lassen Sie sie also besser sein und stehen Sie zu dem, was Sie tatsächlich anbieten können. 

Allerdings gibt es auch beim Bewerbungsprozess Situationen, in denen Sie nicht verpflichtet sind, die Wahrheit zu sagen – z.B. bei Fragen nach der Familienplanung, Religion oder zu Ihrem Gesundheitszustand.

Diese Dinge gehen den Arbeitgeber in der Regel nichts an. 

Falls er dennoch danach fragt, ist er möglicherweise nicht der Richtige für Sie. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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DIE IDEALE STELLE FINDEN.

Suchen Sie eine neue Stelle in einem Unternehmen und einer Branche, die ideal zu Ihnen passen?

Dann sollten Sie nicht warten, bis Ihnen ein passendes Angebot vor die Füsse fällt.

Werden Sie lieber aktiv und nutzen Sie die Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten.  

Auf FirmenseitenBerufs- und Karrieremessen finden Sie mit etwas Glück attraktive Angebote und profitieren gleichzeitig vom direkten Kontakt zu Firmenchefs, Personalern etc., die Sie mit einer Bewerbung begeistern können.

Online-Jobbörsen wie jobs.ch verschaffen Ihnen durch die Abdeckung sämtlicher Branchen, Regionen, Berufsgruppen und Karrierephasen einen guten Überblick über den Arbeitsmarkt.

Dort können Sie Ihren Lebenslauf hinterlegen und sich direkt bewerben.

Auf Social Media-Profilen wie LinkedIn suchen Firmen gezielt nach Mitarbeiter/Innen. Für die Zeit der Jobsuche sollten sie dort sichtbar sein.

Personaldienstleister wie Adecco vermitteln Arbeitskräfte gegen Provision und helfen Ihnen ebenfalls gerne weiter. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Lohn stimmt. 

Last but not least: 

Nutzen Sie Ihr eigenes Netzwerk. Bauen Sie es behutsam auf und profitieren Sie vom Kontakt zu Menschen, die Mitarbeiter aus anderen Firmen, Geschäftspartner, Lieferanten, Kunden etc. kennen und das Gras wachsen hören. 

Es gibt viele Chancen und Wege, die Sie für die Zukunft nutzen können. 

Tun Sie es einfach, bevor es andere tun. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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REFERENZEN HELFEN.

Referenzen werten jede Bewerbung auf. Sie belegen, dass Sie geschätzt werden und man gerne mit Ihnen zusammenarbeitet. 

Dabei unterscheidet man drei Arten: 

  1. „Referenzpersonen sind vorhanden und werden auf Anfrage gerne mitgeteilt“ am Ende des Lebenslaufs (so behalten Sie die „Kontrolle“).
  2. die Angabe von 2-4 Personen mit Funktion, Arbeitsort und Kontaktnummer, die bereit sind, Auskunft über Sie zu geben (besser).
  3. Empfehlungsschreiben von beruflichen Weggefährten, die Ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen hervorheben (noch besser)

Ehemalige Ausbilder, Unternehmen, Mitarbeiter oder Geschäftspartner sind dafür ideal, wodurch die Bedeutung beruflicher Netzwerke noch einmal deutlich unterstrichen wird. Oft findet sich darin jemand, der von Ihnen überzeugt ist und sich gerne als Referenzperson zur Verfügung stellt. 

Ein gutes Referenzschreiben (ca. eine DIN A4-Seite) muss Auskunft darüber geben, in welchem Arbeitsverhältnis etc. Sie stehen/standen und sollte am besten die Eigenschaften und Stärken hervorheben, die Sie für die Stelle mitbringen. Teile davon können auch in Ihr Motivationsschreiben einfliessen. 

Aber Achtung:

Wählen Sie Ihre Referenzperson mit Bedacht aus. Bitten Sie sie um Unterstützung und informieren Sie sie frühzeitig darüber, dass mit einem Anruf seitens eines Unternehmens zu rechnen ist. 

Dann erwischt es sie nicht auf dem falschen Fuss. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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BLEIBEN SIE STARK. UND OPTIMISTISCH.

Kündigungen, Umstrukturierungen, Jobabbau, Kurzarbeit: 

In den letzten Tagen erreichten mich vermehrt Anrufe von Frauen und Männern, die kurz vor Weihnachten ihren Arbeitsplatz verloren haben, oder zumindest besorgt sind, dass es mal soweit kommt. 

Natürlich können Arbeitgeber eine Menge tun, und haben aus meiner Sicht auch die Pflicht dazu, aufkommenden Unsicherheiten und Ängsten durch eine zeitnahe und ehrliche Kommunikation zu begegnen. Tun sie das nicht, tragen sie dazu bei, dass sich bei ihren Arbeitnehmern körperliche und seelische Probleme einstellen. Chefetagen und Personalabteilungen sind hier deutlich gefordert.

Am Ende steht man (Frau) dennoch alleine da, wenn man seinen Job verloren hat. 

Ängste, teilweise Panik, Irritation und Zweifel machen sich dann in Einem breit. Man weiss nicht, wie und wann es weitergehen soll. Und das ist völlig menschlich.

Menschlich ist aber auch, dass es immer einen Weg gibt. 

Manche sind einfach nur ein wenig länger als die anderen.  

Mein Rat: 

Überwinden Sie Ihre Schockstarre, bleiben Sie optimistisch und besinnen Sie sich auf sich selbst. 

Werden Sie sich klar darüber, was Sie in jeder Firma Gutes tun können, und dass es da draussen über kurz oder lang sicher jemanden geben wird, der Sie und Ihre Fähigkeiten schätzt. 

Es geht weiter – anders zwar. Aber das muss ja nicht so schlecht sein. 

In diesem Sinne: 

Schöne Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr.

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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LEHRSTELLEN: DIE QUAL DER WAHL.

Schülerinnen und Schüler, die 2021 eine Lehre absolvieren möchten, finden dazu auf Schweizer Portalen und Firmen-Webseiten Zehntausende von Angeboten. 

Viele davon sind bereits vergeben. Dennoch waren am Freitag immer noch 25.000 über yousty.ch, die grösste Lehrstellenplattform der Schweiz, zu finden. Aus allen Branchen, zu sämtlichen Themen.

Vielseitig interessierte Schulabgänger/Innen, aber auch Teenager, die vielleicht noch nicht so recht wissen, was sie einmal werden wollen, haben damit die Qual der Wahl, stehen aber trotzdem vor einer Entscheidung, die ihre nächsten Jahre entscheidend prägen wird. Die sollte möglichst sitzen.

Aus meiner Sicht geht es nicht darum, irgendeinen, sondern möglichst genau den richtigen Ausbildungsplatz zu finden.   

Welche Interessen/Talente habe ich? 

In welchem Bereich und welcher Branche kann ich mich am besten entwickeln? 

Welche Berufe haben Zukunft, welche nicht?

Welche Unternehmen werden für ihre Ausbildung besonders gelobt?

Was will ich – und nicht Papa oder Mama?

Wichtige Fragen sind das, die jeder junge Mensch für sich allein beantworten sollte – bevor er schnuppern geht, ein Praktikum macht oder sich für eine Lehrstelle bewirbt. 

Unbedacht getroffene Entscheidungen, zu wenig Recherche und Auseinandersetzen mit Berufen können sich nämlich später als fatal erweisen – Lehrstellenabbrüche, Unzufriedenheit etc. dadurch vermieden werden. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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BESSER SEIN ALS ANDERE.

Bei einer Bewerbung geht es tatsächlich um nichts anderes, womit ich aber nicht nur Ihre Unterlagen meine. 

Es geht um Ihr „Gesamtpaket“.

Fangen wir also mal bei Ihnen an: 

Fühlen Sie sich nach einer längeren Auszeit oder aus anderen Gründen bereit für einen Neuanfang? 

Verfügen Sie über die Qualifikation, Motivation und Sozialkompetenz, sich auch in einem anderen Unternehmen zu beweisen? 

Wünschen Sie sich neue Perspektiven, Abläufe und Gesichter? 

Dann wird Sie die Arbeitswelt mit offenen Armen empfangen.

Sie müssen sie „nur“ noch von Ihren Stärken überzeugen.

Leichter gesagt, als getan, werden Sie denken.

Vielleicht liegt das u.a. daran, dass Ihnen Ihr Chef nicht sagt, dass Sie tolle Arbeit leisten oder eine spezielle Aufgabe hervorragend gelöst haben. 

Vieles wird und wurde dadurch in den letzten Jahren selbstverständlich für Sie. 

Sie erledigen Ihre Arbeit, ohne sich des Mehrwerts, den Sie für die Firma erzielen, bewusst zu sein. 

Das ist nicht gut.  

Meiner Überzeugung nach fängt eine gute Bewerbung deshalb damit an, dass Sie sich zunächst einmal selbst darüber klar werden, wer Sie sind und was Ihr Arbeitgeber ohne Sie machen würde.  

Neben den üblichen Fakten muss das schlussendlich auch in Ihre Bewerbungsunterlagen (LebenslaufMotivationsschreiben) einfliessen. 

Aber das ist ein ganz anderes Thema. 

Mehr darüber demnächst an dieser Stelle. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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NEUGRÜNDUNGEN FÜR DIE JOBSUCHE NUTZEN

Moneyhouse wurde 2001 gegründet und bietet seinen Kunden Informationen aus dem Handelsregister sowie viele weitere Dienstleistungen an.

Im heutigen Newsletter berichtet das Unternehmen darüber, dass es alleine im November 2020 insgesamt 4177 Firmen-Neugründungen in der Schweiz gegeben hat – 200 mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Über 40.000 sind es bisher im gesamten Jahr. Trotz Corona.

Zu den Top-Themen gehören dabei die Immobilien- und Baubranche, Beratung & Consulting, der Handel und die IT sowie Finanzdienstleistungen, die Gastronomie, Gesundheit und Schönheit. Insgesamt verteilen sich die Neugründungen jedoch auf weit mehr Sparten.

Nicht nur für Unternehmen, die dort potentielle Abnehmer und Neukunden finden, sondern auch für Stellensuchende können Neugründungen deshalb äusserst interessant sein: 

Manche dieser Firmen benötigen vielleicht jetzt, möglicherweise aber auch erst später fähige Mitarbeiter/Innen. Eine Kontaktaufnahme mit gut vorbereiteten Bewerbungsunterlagen kann also ggfs. nicht schaden. 

Sichern Sie sich diesen Vorsprung gegenüber anderen Bewerber/Innen, in dem Sie abseits von Stellenbörsen regelmässig auf alles achten, was da draussen in den oder mit neuen Unternehmen passiert. Quellen dafür (Internet, lokale/regionale Zeitungen, Handelsregister) gibt’s genug. 

Ihre beruflichen Möglichkeiten und Kontakte erhöhen sich in bemerkenswerter Weise.

Nutzen Sie sie.

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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IHRE EIGENE BEWERBUNGS-HOMEPAGE.

Bewerbungen per Post sind out, man bewirbt sich nur noch online.

Neben dem Versand Ihrer Unterlagen per Mail oder Firmenformular spielen Social Media-Profile, Blogs sowie eigene Bewerbungs-Homepages dabei eine erhebliche Rolle beim Bewerbungs- und Bewertungsprozess. 

Eine Bewerbungs-Homepage ist eine Webseite im Internet, die Ihre beruflichen und persönlichen Kompetenzen in ansprechender Weise präsentiert, grundlegende Informationen zu Ihrer Person enthält und mit Ihren übrigen online-Profilen (LinkedIn, Xing, Facebook, Twitter etc.) verlinkt ist. 

Meist – und soweit diese Domainadresse noch nicht vergeben ist – setzt sie sich aus Ihrem eigenen Vor- und Zunamen zusammen. Andere gehen natürlich auch. 

Achten Sie dabei neben einer guten Aufteilung (Nutzerfreundlichkeit) und ansprechenden Fotos vor allem auf ein nettes Layout und fehlerfreien Text. Die Inhalte auf sämtlichen Portalen sollten dabei identisch sein.

Sämtliche Seiten, auf denen Sie zu sehen sind, haben das Ziel, Sie ins rechte Licht zu rücken. 

Fotos mit Schirmchendrinks habe darauf also nichts zu suchen. 

Wenn Sie sich für eine Bewerbungs-Homepage interessieren können Sie sich gerne an mich wenden. 

Ich erstelle sie Ihnen dann anhand Ihres Lebenslaufs, Ihren Fotos, Zeugnissen, Aus- und Fortbildungen sowie nach einem persönlichen Gespräch ganz individuell für Sie. 

Guido Danek

Bewerbungshelfer und Jobcoach

www.bewirbdich.ch