Was sind vollständige Bewerbungsunterlagen?

In Stellenanzeigen findet man oft den Wunsch nach vollständigen Bewerbungsunterlagen

AnschreibenLebenslauf und Zeugnisse gelten dabei als Minimum. Deckblatt, Kurzprofil und Motivationschreiben können je nach Wertigkeit der Position noch hinzukommen. 

Das Anschreiben (Bewerbungsbrief) dient dazu, das Interesse, die Qualifikationen und den Mehrwert für die Stelle hervorzuheben, den das Unternehmen Dank Ihrer Mitarbeit erzielen wird.

Der Lebenslauf (CV) sollte auf die Anforderungen der freien Stelle zugeschnitten sein. Für meine Kunden bilde ich darin immer ein Zentrum mit den Berufserfahrungen,  Tätigkeiten, Stärken, Erfolgen, die für die freie Stelle besonders relevant sind. Der Rest – das „Unwichtige“ folgt unter ferner liefen. 

Ein Motivationsschreiben ist nicht immer erforderlich. Falls aber doch gewünscht, bietet es die Chance dazu, neben fachlichen Stärken und beruflichen Zielen auch auf persönliche Eigenschaften hinzuweisen, die bei der Errreichung von Unternehmenszielen eine gewichtige Rolle spielen können. 

Im Anhang sollten mindestens ein aktuelles Arbeits-oder Zwischenzeugnis, Dokumente der letzten beiden Beschäftigungsverhältnisse, das Zeugnis des höchsten Bildungsabschlusses sowie die Nachweise wichtiger Aus- und Fortbildungen zu finden sein.

P.S.: Bewerbungen immer im PDF-Format versenden und Dateien ggfs. komprimieren. Tipp: www.ilovepdf.com – ist prima und kostenlos. 

Guido Danek

www.bewirbdich.ch

Lücken im Lebenslauf.

Eines vorweg: Ich habe noch nie einen lückenlosen Lebenslauf (CV) gesehen. Meiner hat ebenfalls kreative „Auszeiten“. Warum wird deshalb nur immer ein solches Problem daraus gemacht?

Lücken im Lebenslauf sind Zeiträume, in denen man weder beruflich tätig war, noch eine Aus- oder Fortbildung absolviert hat. Sind sie länger als zwei Monate, sollte man eine Erklärung dafür parat haben. 

Weil die oft unvorteilhaft sind, greifen viele an dieser Stelle dazu, den Lebenslauf durch ungenaue/falsche Angaben oder die Umstellung auf Jahreszahlen zu „optimieren“. Das macht aber jeden Personaler skeptisch. 

Mein Rat: Bleiben Sie ehrlich. 

Personaler sind ja nicht ganz aus der Welt und wissen, dass im Berufsleben nicht immer alles rund läuft. Vorrangigste Aufgabe für sie ist, jemanden zu finden, der zur Stelle passt und die Qualifikationen dafür mitbringt. 

Erst auf den zweiten, dritten Blick – so habe ich es immer gemacht, weil ich mich auf mein Bauchgefühl verlasse – prüft er dabei auch die Fehlzeiten. Die dürfen kein Stolperstein sein. 

Die Lösung: Bei Kunden mit solchen „Problemen“ teile ich den Lebenslauf gerne auf und bilde zunächst ein Zentrum mit allen beruflichen Stationen (Monats- und Jahresangabe). Die Auszeiten füge ich anschliessend in einem zweiten Kapitel zusammen, nenne sie beim Namen und gebe auch die korrekten Zeiten dafür an. 

So wird alles klarer und beim Vorstellungsgespräch kommen Sie nicht mehr in Erklärungsnot.  

Guido Danek

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Der 1. Arbeitstag

DER 1. ARBEITSTAG.

Egal, ob Sie einen Jobwechsel vornehmen oder ganz frisch in das Berufsleben einsteigen:

Der erste Arbeitstag sorgt immer für Unbehagen und eine gewisse Nervosität. Schliesslich weiss man nicht so genau, was Einen erwartet. 

Hier ein paar Tipps dazu, wie der perfekte Einstand gelingt: 

  • Nur nicht zu spät, aber auch nicht zu früh kommen (zur Arbeit wohlgemerkt)
  • Angemessen kleiden (lieber over- als underdressed)
  • Stellen Sie sich den Leuten vor, wenn Sie zuvor nicht vorgestellt wurden. 
  • Interesse an allem zeigen, trotzdem bescheiden bleiben 
  • Gut zuhören, beobachten, Fragen stellen
  • Kritik/Anregungen dankbar annehmen und um ein Feedback bitten
  • Vorgänge nutzen, um ins Gespräch zu kommen

NO GO`s: 

  • Social Media und Chats tunlichst vermeiden
  • Alle Personen am Anfang Siezen – bis Ihnen das „Du“ angeboten wird
  • Besserwissen: Vorsicht: Sie sind der/die Neue. Also erst mal den Laden kennenlernen 
  • Pausen: Dann, wenn es die Kollegen tun.

Übrigens: Am ersten Arbeitstag muss man nicht alles können. Am zweiten auch nicht.

Nutzen Sie die Zeit und die Tage darauf viel mehr dazu, um ein Gespür für das Unternehmen und die Leute in Ihrer Umgebung zu bekommen. 

Dann klappt`s auch mit den (Arbeits-)Nachbarn. 

Guido Danek

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Jobcoaching macht Sinn.

Wenn Sie in einer beruflichen Sackgasse zu stecken ist ein Jobcoach eine gute Option. 

Den passenden Berater erkennen Sie daran, dass er selbst als Führungskraft gearbeitet hat, über Erfahrungen in vielen Branchen verfügt, unternehmerische Abläufe kennt sowie eine gute Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen und Überzeugungskraft besitzt. Dazu muss er sich in seine Gesprächspartner hineinversetzen und ihnen attraktive neue Perspektiven aufzeigen können. 

Das Wichtigste: Sie müssen Vertrauen zu ihm haben. Immerhin soll er Ihnen bei wichtigen Lebensentscheidungen weiterhelfen. Das ist in vielen Fällen möglich. 

Wo das Jobcoaching stattfindet, hängt in erster Linie von der Philosophie Ihres Beraters ab. Ich persönlich bevorzuge da kein steriles Besprechungszimmer, sondern eher eine ungezwungene Atmosphäre – ein Cafe oder Waldspaziergang – in der man sich wohlfühlt und den Kopf frei bekommt. Dazu weiss mein Gegenüber immer, dass ich mir Zeit für ihn nehme. 

Übrigens hat sich in den letzten 5 Jahren jeder zweite Manager coachen lassen. Der ungetrübte und nüchterne Blick von Aussen, die Unvoreingenommenheit bei schwierigen beruflichen Situationen, sinnvolle Tipps zu allen Lebensfragen können deshalb äusserst wertvoll sein. 

Coaching hilft dabei, Schwächen und Stärken zu erkennen, besser zu werden, Horizonte zu erweitern, Auswege zu finden sowie neue Ziele zu entdecken und sie anzugehen. 

Gerne mehr persönlich dazu. 

Guido Danek

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Motivationsschreiben: So triffst Du in`s Schwarze

Während Deine Arbeitszeugnisse und Zertifikate Hinweise über bereits erbrachte Leistungen geben, und Dein Lebenslauf (Curriculum Vitae/CV) die wichtigsten Stationen Deines beruflichen und schulischen Lebens aufzählt, zeichnet sich ein Motivationsschreiben dadurch aus, wie tiefgreifend Du Dich mit der vakanten Stelle und deren Besonderheiten beschäftigt hast. 

Zudem zeigt das Motivationsschreiben, wie realistisch Du Dein eigenes Können in Übereinstimmung mit den gewünschten Anforderungen der Stelle einschätzt.

Hier ein paar wichtige Infos zum Motivationsschreiben:

1. Maximal 1 Seite lang, sollte es optisch an die restlichen Unterlagen angepasst sein

2. Bringe darin Deinen Grund für die Bewerbung deutlich zum Ausdruck

3. Stelle einen Bezug zum suchenden Unternehmen und seinen Angeboten her

4. Erwähne spezielle Fähigkeiten, Kenntnisse und Qualifikationen für die freie Stelle

5  Beschreibe Deine Persönlichkeit möglichst authentisch 

6. Nutze die Chance, Lücken im Lebenslauf zu erklären

7. Vermeide Rechtschreibe- und Grammatikfehler 

8. Wiederhole keine Inhalte aus dem Bewerbungsbrief

Alles verstanden? Dann viel Glück bei Deiner Bewerbung

Falls nicht, oder wenn Du selbst nicht in der Lage bist, ein überzeugendes und lesenswertes Motivationsschreiben auf die Beine zu stellen, bin ich gerne für Dich da und helfe Dir dabei.

Infos und Kontakt: 

Guido Danek

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Alt coacht Jung.

Mal darüber nachgedacht, dass das Ausscheiden älterer Mitarbeiter/Innen einen Mangel an Schlüsselkompetenzen nach sich zieht, über die Jüngere noch gar nicht verfügen können? 

Der Arbeitsmarkt verliert dadurch nämlich eine Menge an hochqualifizierten, loyalen und zuverlässigen Fach- und Führungskräften, deren wertvolles Wissen, Netzwerk etc. rechtzeitig an Andere weitergegeben oder bei der Re-Aktivierung und zeitweisen Wieder-Eingliederung qualifizierter Älterer (ein Modell der Zukunft) integriert und genutzt werden sollte.

Fragen wie: 

–           Wer geht wann in den Ruhestand? 

–           Welche Know-how-Lücken entstehen dadurch wo – intern wie extern? 

–           Wie kann der Know-how -Bedarf festgestellt, der Transfer geplant und durchgeführt werden? 

–           Wie können Wissens-Lücken ggfs. extern abgedeckt und aufgefangen werden?

stellen sich in diesem Zusammenhang den Führungsetagen, wodurch auch kostenintensive Such-, Einstellungs- und Einarbeitungsprozesse für neue (unerfahrene) Mitarbeiter/Innen vermieden werden können. 

Im Alter, in der beruflichen Erfahrung in dem damit verbundenen oft einzigartigen Know-how erfahrener Mitarbeiter/Innen liegt also eine grosse Chance: 

Für das Unternehmen, für jüngere Arbeiter und bereits verantwortungsvolle Angestellte, die von diesem Wissen profitieren können, und für die „Oldies“ selbst, denen es gut tut, weiterhin gebraucht zu werden, und die ihr wertvolles Wissen dann auch gerne an Andere weitergeben. 

Guido Danek

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Augen auf im Berufsverkehr.

Als langjähriger Jobcoach treffe ich natürlich auch viele Menschen, die sich in einer Situation wie dieser befinden:

„Ich brauchte dringend eine Stelle. Als mir der Vertrag anbot, fühlte ich mich sehr geschmeichelt und habe sofort unterschrieben. Erst in den Wochen danach habe ich gemerkt, dass das Unternehmen gar nicht zu mir passt.“ 

Ehrlich gesagt wundert mich das dann immer sehr. Schliesslich wechselt ein Mensch doch nur alle 4-6 Jahre den Arbeitgeber. Die Entscheidung, was ich wo als Nächstes tun werde, ist also sehr wichtig und muss entsprechend gut überlegt sein.  

Tatsächlich fängt die Wahl des richtigen Arbeitgebers bereits in dem Moment an, wo Sie eine passende Stelle sehen. Die Beschreibung passt, aber ist es auch der richtige Arbeitsort? 

Schauen Sie sich deshalb erst einmal das suchende Unternehmen an. Was macht es? Wo steht es im Vergleich zur Konkurrenz? Welche Ziele und Werte vertritt es? Was sagen ehemalige Mitarbeiter/Innen? Wie sind die Rahmenbedingungen und Perspektiven für mich?

Danach besitzen Sie bereits recht gutes Wissen über Ihren potentiellen Brötchengeber, das sich beim Vorstellungsgespräch durch Beobachten und Nachfragen zusätzlich erweitern lässt.

Mein Rat: Gehen Sie verantwortlich mit Ihrer Jobsuche um. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Wenn alles stimmt, sagen Sie zu. Ein „Nein“ ist aber auch völlig in Ordnung. 

Schliesslich geht es in erster Linie um nichts anderes als Sie selbst.  

Guido Danek

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