DARF DER CHEF MICH ANSCHREIEN?

Der Projektleiter vergeigt die Präsentation, der Einkäufer übersieht einen Zahlendreher, der Sachbearbeiter verschläft einen Anruf, der Sanitär hat die Leitung nicht richtig montiert.


Führungskräfte bringt das auf die Palme. Manche verlieren sogar die Fassung, vergreifen sich im Ton, werden laut und ausfällig.


Arbeitnehmer müssen sich das nicht gefallen lassen und haben einen Anspruch darauf, angemessen behandelt zu werden.


Anschreien oder gar beleidigen darf eine Führungskraft ihre Mitarbeiter nicht. Ist die Arbeitsleistung nicht in Ordnung, darf sie zwar deutlich – am besten unter vier Augen – Kritik üben, dies aber immer respektvoll und angemessen.


Ist die unangenehme Situation erst einmal eingetreten, sollte man die Führungskraft auf ihr Verhalten hinzuweisen und sie zu bitten, Kritik künftig sachlich vorzutragen.
Gleichzeitig sollte man den Vorfall und die Beteiligten aber festhalten, was im Wiederholungsfall auch vor Gericht einiges erleichtern kann.


Ist keine Besserung in Sicht, müssen Sie den nächsten Schritt gehen und von ihrem Arbeitgeber verlangen, dass er auf die Führungskraft einwirkt. Der wird in der Regel versuchen, der Führungskraft den Rücken zu stärken, um ihre Autorität nicht zu untergraben.


Sie müssen also selbst abwägen, was für Sie das Beste ist. Notfalls gibt`s dafür auch prima Rechtsanwälte, die sich auf das Arbeitsrecht spezialisiert haben.


Guido Danek

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BERUFSWELT IM UMBRUCH.

Wenn Sie noch einige Jahre zu arbeiten haben oder Ihre Kinder vor dem Eintritt in die Berufswelt stehen sollten Sie jetzt weiterlesen:

Die Arbeitswelt wird sich nämlich in den nächsten 15 Jahren komplett von rechts nach links drehen. 

Wissenschaftler behaupten sogar, dass die Hälfte der Arbeit, so wie wir sie kennen, komplett wegfällt.  Demnach stehen auch grosse sozialpolitische Veränderungen an. Darauf bin ich sehr gespannt.

Gefährdet sind beispielsweise Assistenten und Sachbearbeiter, weil sich ihre Aufgaben bestens digitalisieren, vernetzen und automatisieren und durch Weiterentwicklungen von Alexa, Siri & Co. erledigen lassen. 

Das Gleiche gilt für Taxi-, Busfahrer und Postboten, die ihren Job aufgeben müssen, sobald Maschinen das Steuer übernehmen. Auch Logistiker werden durch Künstliche Intelligenz ersetzt. 

Menschelnde Berufe (Pflege, Kindererziehung) dagegen werden vorerst weiter existieren, obwohl Roboter Aufgaben wie Waschen etc. übernehmen. Es bleibt dann sogar mehr Zeit für persönliche Gespräche. 

In der Schule teilen sich der Lehrer und Programme die Bildungsaufgaben, und auch die Arzt-Patient-Beziehung wird sich dramatisch verändern. 

Um nicht von der Digitalisierung überrollt zu werden müssen Sie für sich und Ihre Kinder zukunftsgerechte Entscheidungen treffen, sich mit neuen Technologien beschäftigen und in jedem Alter offen für Weiterbildung sein. 

Der Roboter steht nämlich schon vor der Tür. 

Guido Danek

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WAS TUN NACH EINER KÜNDIDUNG?

Eine Kündigung schlägt fast jedem Arbeitnehmer arg aufs Gemüt. 

Existenzängste, Panikattacken, schlimmer noch Depressionen, sind die Folge. Sie müssen zum RAV und finanzielle Unterstützung beantragen (aktive Vermittlungshilfe gibt’s da ja nicht). Das kann Einen ganz schön runter ziehen und den Mut sinken lassen. 

Umso wichtiger ist es, diesen Schock schnellstens zu überwinden: 

Kommen Sie deshalb so schnell wie möglich raus aus der Opferrolle – selbst, wenn man Ihnen übel mitgespielt hat. 

Schliessen Sie mit dem alten Job ab: Er kommt nicht wieder.

Fragen Sie sich, was Sie vielleicht selbst falsch gemacht haben und wie Sie das künftig verhindern können. 

Nehmen Sie die Zügel wieder in die Hand und machen Sie das Beste aus der Lage. 

Fangen Sie an, wieder positiv in die Zukunft zu blicken. 

Gehen Sie in sich. Werden Sie sich Ihrer Stärken, aber auch Ihrer Schwächen bewusst. 

Machen Sie Pläne: Was wollen Sie wo am liebsten tun? 

Nutzen Sie Ihr Netzwerk und richten Sie Ihr Bewerbungsdossier auf die Zukunft aus.

Kurz gesagt: GEBEN SIE GAS. Und lassen Sie sich nicht unterkriegen. 

Alles wird gut – auf Wunsch auch gerne durch gezieltes Jobcoaching oder mit professionellen Bewerbungsunterlagen, die ein Experte wie ich für Sie erstellt. 

Guido Danek

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STELLENBÖRSEN? VERMITTLER? DIREKT BEWERBEN IST IMMER BESSER.

Nutzen Sie bei der Suche nach dem Traumjob auch Stellenportale wie jobs.ch oder indeed.ch?

Natürlich tun Sie das. Das ist ja auch der einfachste Weg. 

Allerdings sind Sie damit nicht alleine. 

Wie Sie warten nämlich Hunderte Andere nur darauf, dass genau die richtige Stelle veröffentlicht wird. Und legen dann ebenfalls los. 

Die Folge: Was für die Personalabteilung vorteilhaft ist, nämlich die möglichst breite Veröffentlichung einer freien Stelle, entwickelt sich für Sie zu einem Rennen, in das Sie gleichzeitig mit vielen Bewerber/Innen gehen und bei dem Sie nur darauf hoffen können, dass Sie als Erster ins Ziel kommen.  

Stellenbörsen haben sicher Vorteile. Bei der Bewerbung und Suche nach einem neuen Job geht es aber vorrangig darum, die Konkurrenz klein zu halten oder sogar auszuschalten. 

Bewerben Sie sich deshalb falls möglich immer direkt bei einem passenden Unternehmen und klicken Sie regelmässig auf deren Webseiten, um zu sehen, ob es interessante Angebote gibt. 

Gehen Sie auch nur im Notfall den Weg über Vermittler, die Bewerbungen sammeln und Sie dann gegen teures Geld den Firmen vorschlagen, die neue Mitarbeiter/innen suchen. 

Die finden Sie im übrigen auf teamfinder.ch, der grössten Arbeitgeber-Plattform der Schweiz. Dort gibt zahllose versteckte Stellen, die nicht auf Jobbörsen veröffentlicht werden. Und direkten Zugag zu den Ansprechpartnern.

Sehr empfehlenswert.

Guido Danek

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48 SEKUNDEN.

Laut einer Umfrage unter Personalern in 2018 dauert die Sichtung einer Bewerbung im Durchschnitt 48 Sekunden. Sagt die Online-Stellenbörse Stepstone.

Unverschämt, nicht wahr? 

Wobei noch hinzu kommt, dass viele Gross-Unternehmen Programme nutzen, die Bewerbungen unmittelbar nach Eingang filtern und aussortieren. Die armen Personaler müssen schliesslich entlastet werden. Der Bewerber erfährt davon nichts und bleibt mit seinen Bemühungen und Hoffnungen auf der Stecke.  

Selbst wer ins Suchprofil passt, Berufserfahrungen und Fortbildungen vorweisen kann, hat die Einladung zum Vorstellungsgespräch also noch lange nicht sicher. 

Bei einer Bewerbung kommt es deshalb sehr darauf an, dass der Leser möglichst schnell erfasst, was man ihm zu bieten hat. Dabei sind Inhalt und Kreativität gefragt.

Neben Texten empfehle ich deshalb Bullet Points wie:

MEINE STÄRKEN                        

Was ich anfange, beende ich auch – fristgerecht

MEINE ERFAHRUNGEN 

Mehrjähriges Projektmanagement mit Budgetverantwortung

MEINE ERFOLGE 

Kosteneinsparungen, Beförderungen 

MEINE WÜNSCHE

Übernahme von Verantwortung – auch für Mitarbeiter

sowie

MEINE SCHWÄCHEN (sorgt für Ehrlichkeit und Aufmerksamkeit)

Selbstdarstellerisch präsentieren, Französisch sprechen, programmieren 

Bullet Points strukturieren das Motivationsschreiben, stärken Ihr Profil und bleiben so im Gedächtnis. Entscheidende Voraussetzungen dafür, dass es weiter geht. Auch, wenn dafür nur 48 Sekunden bleiben.

Guido Danek

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Neues Jahr – Neues (Berufs-)Glück?

Der Jahreswechsel steht vor der Tür und ist für viele Menschen ein Anlass, die eigene berufliche und private Situation auf den Prüfstand stellen. 

Tatsächlich gehören der Dezember und Januar für mich als Job-Coach zu den intensivsten Monaten des Jahres.

Manche wollen ihren Frust im Berufsalltag los werden. Andere wiederum streben nach dem nächsten konsequenten Schritt auf der Karriereleiter, wollen das Unternehmen wechseln, mehr Geld verdienen, wünschen sich eine bessere Work-Life-Balance oder gar die Umschulung zu einem anderen Beruf und damit einen Neustart.  

Bleibt nur noch, das auch durchzuziehen. Und daran scheitert es leider oft. Die „Angst vor der eigenen Courage“ ist eben nicht nur ein Sprichwort. 

Meine Empfehlung: Wenn Sie zwar entschlossen, aber dennoch etwas zögerlich sind, wie es mit Ihnen und Ihrer beruflichen Situation weitergehen soll, führen Sie ein persönliches Gespräch mit einem Job-Coach.

Er (oder Sie) müsste ihn der Lage sein, Ihre Situation zu erfassen und Ihnen entsprechende Inputs und Vorschläge dazu zu geben. Gleichzeitig werden Sie aber auch umfassend über die Vorteile und Nachteile, die ein Stellenwechsel nach sich zeihen kann, aufgeklärt. 

Eine unparteiische Meinung von kompetenter Seite ist manchmal Gold (und Geld) wert. 

Vielleicht denken Sie mal darüber nach – und greifen zum Telefon. 

Guido Danek

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Wie Sie die Weihnachtsfeier überstehen.

Eine Weihnachtsfeier ist eine wunderbare Gelegenheit, gleich in mehrere Fettnäpfchen zu treten. Damit zum Kater am nächsten Morgen nicht auch noch die Kündigung dazu kommt, sollten Sie bestimmte Grenzen deshalb nicht überschreiten. 

Hier in loser Reihenfolge ein paar mehr oder weniger ernst gemeinte Regeln dazu. Die Konsequenzen daraus können Sie sich sicher selbst leicht vorstellen:

– Nehmen Sie teil und bleiben Sie mindestens bis zum Nachtisch

– Tragen Sie angemessene, und nicht übertrieben freizügige Kleidung 

– Flirten Sie nicht mit dem Chef und beleidigen Sie ihn nicht

– Nicht über Kollegen lästern

– Auf keinen Fall zu viel Alkohol trinken

– Verprügeln Sie niemanden

– Zeigen Sie gute Tischmanieren

– Keine sexuellen Belästigungen oder Handlungen vornehmen

– Keine Suff-Fotos von sich oder Anderen posten

– Am nächsten Tag nicht unentschuldigt fehlen

Ein Arbeitnehmer muss wissen, dass ihm arbeitsrechtliche Konsequenzen drohen, wenn er sich auf einer Firmenfeier daneben benimmt. Im übrigen ist er nicht dazu verpflichtet, an ihr teilzunehmen, wenn sie während der normalen Arbeitszeit stattfindet. Stattdessen muss er dann arbeiten.

Für die Teilnahme an einer betrieblichen Weihnachtsfeier besteht im übrigen gesetzlicher Unfallversicherungsschutz. Mit Einschränkungen gilt das auch für Verletzungen/Unfälle nach einem zu hohem Alkoholgenuss. 

Fröhliche Weihnachten. 

Guido Danek

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