LEBENSLAUF: DER ERSTE BLICK ENTSCHEIDET.

Der zweite auch. 

Möchten Sie sich beruflich verändern?

Dann versetzen Sie sich am besten erst einmal in die Person, die Ihre Unterlagen sichten wird. 

Die wird nämlich aller Voraussicht nach zunächst Ihren Lebenslauf anschauen und erfahren wollen, mit wem sie es da zu tun hat. 

Und das muss möglichst schnell gehen. Man steht ja schliesslich ständig unter Stress…

Also: Worauf ist zu achten?

Zunächst einmal auf ein aussagefähiges Foto, das möglichst viele Qualitäten zeigen sollte, die für die Stelle relevant sind. Fotografen sind dafür ausgebildet.

Dann eine klare Struktur: Präsentieren Sie Ihre Erfahrungen, Stärken, Erfolge an exponierter Stelle, und nicht erst in der Mitte der Seite 2. 

Denken Sie auch daran, dass Personaler Ihre Zeugnisse anschauen, aus denen ja bereits hervorgeht, wann und wo Sie Gutes getan haben. Es macht daher keinen Sinn, diese Tätigkeiten noch einmal komplett im CV aufzulisten. Das Wichtigste sollte man jedoch auflisten und schafft damit Platz für weitere wertvolle Infos. 

Optik und Individualität: Es gibt zwar viele nette Vorlagen von Lebensläufen im Internet. Die meisten davon haben Personalabteilungen jedoch schon gesehen, sind also Einheitsbrei, und das ist schlecht. 

Gestalten Sie Ihren Lebenslauf also lieber individuell, inhaltlich und optisch ansprechend.

Dabei helfe ich Ihnen gerne.

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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BEWERBUNG MIT DEM HANDY:

So funktioniert`s:

Viele Menschen sind täglich auf Jobsuche und bedienen sich dabei ihres Handys, auf dem sie auf Firmenseiten oder Stellenbörsen nach Stellen Ausschau halten. 

Findet sich eine passende, muss man in der Regel erst an den heimischen PC, um von dort aus seine Bewerbung mit den Anlagen zu verschicken. 

Viele Unternehmen stecken, was Bewerbungen per Handy angeht, zwar technisch noch in den Kinderschuhen. 

Dennoch ist es bereits heute möglich, diese direkt vom Smartphone aus zu versenden, jedoch nur, wenn Sie Ihren Lebenslauf und Ihre Zeugnisse, Aus- und Weiterbildungen als PDF auf Ihrem Handy hinterlegt haben. 

Apps wie Adobe Acrobat Reader, auf denen Sie diese problemlos abspeichern können, sind dazu sehr hilfreich, leider aber auch nicht ganz kostenlos.

Mit ein wenig Übung fügt man diese problemlos in eine Mail ein, versieht diese mit einem kurzen Text, ggfs. Ihrer Motivation sowie mit Ihrem Namen, Ihrer Adresse und Telefonnummer – und raus damit. 

Egal, ob Sie gerade im Zug, in einem Café oder gar in den Ferien sind: 

Bewerben ist bereits von jedem Ort der Welt aus möglich.

Mein Rat, damit nichts schief geht: 

Probieren Sie das erst einmal in Ruhe aus und senden Sie sich selbst eine komplette Bewerbung

Dann sehen Sie, woran es noch hakt und können Fehler abstellen, die Ihnen ansonsten zum Nachteil ausgelegt werden.

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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BERUFLICH NEU ORIENTIEREN?

Warum nicht? Aber Vorsicht:

Als Bewerbungshelfer erreichen mich zwangsläufig Anfragen von Menschen, die mit ihrem Arbeitsplatz unzufrieden sind, und sich eine positive Veränderung erhoffen.

Während viele davon ihren Job lieben, sich aber gerne eine attraktivere und wertschätzendere Arbeitsumgebung wünschen, sind darunter auch immer häufiger Männer und Frauen, die sich beruflich völlig neu orientieren wollen. 

Hobbys, persönliche(s) Interesse und Leidenschaft, Berührungspunkte zu anderen Aufgabenfeldern innerhalb eines Unternehmens, Kontakte zu Freunden oder Partnerunternehmen und/oder der sich für Quereinsteiger öffnende Arbeitsmarkt spielen dabei eine grosse Rolle. 

Fest steht: 

Ein beruflicher Tapetenwechsel tut manchmal richtig gut und beweist, wie vielseitig und ambitioniert Sie (immer noch) sind.

Dennoch muss er gut überlegt sein, wozu vor allem zwei wichtige Grundvoraussetzungen wichtig und erforderlich sind:

Zum Einen der Mut, die gewohnte Arbeitsumgebung, vielleicht auch die finanzielle Sicherheit, des alten Jobs zu verlassen und noch einmal neu anzufangen. 

Zum Anderen die Überzeugung, Lernbereitschaft und das Durchhaltevermögen, sich als „Neue(r)“ in einer fremden Arbeitsumgebung zu beweisen und durchzusetzen. 

Überlegen Sie sich das also gut, bevor Sie loslegen.  

Wenn Sie dabei Hilfe benötigen – gerne. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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REFERENZEN IN DER BEWERBUNG:

Lieber Klasse statt Masse.

Referenzen sind ein wichtiger Teil des Bewerbungsprozesses

Aber Vorsicht: Nicht jeder Kontakt eignet sich nämlich wirklich dazu. 

Wägen Sie daher vorher genau ab, wer Ihre Stärken am besten glaubhaft, kompetent und präzise beschreiben kann. 

Referenzpersonen (ehemalige Chefs, Geschäftspartner, Mitarbeitende, Lehrer, Ausbilder) sollten möglichst aus dem aktuellen oder früheren beruflichen Umfeld kommen:

Nennen Sie diese mit Vor- und Zunamen, Funktion, Firma, Telefon/Mail, und vergessen Sie nicht, sich dazu deren Einverständnis einzuholen. Wenn Sie sich bewerben, informieren Sie diese frühzeitig darüber, dass ggfs. mit einem Anruf seitens der Firma X zu erwarten ist.

Im Bewerbungsschreiben oder Lebenslauf müssen Referenzen auf Anhieb nicht zwingend genannt werden. 

Klassisch ist deshalb hier zunächst einmal der Hinweis «Auf Anfrage»: Im Motivationsschreiben können Sie allerdings durchaus erwähnen, dass honorige Personen bereit sind, Auskunft über Sie zu geben. 

Vielleicht verfügen Sie bereits über 1-2 gute Referenzschreiben, in dem ehemalige Mitstreiter wohlwollend Ihre Fähigkeiten, Tätigkeitsfelder und Erfolge beschreiben. Die können Sie Ihrem Dossier dann gerne separat als PDF beifügen. 

Wenn Sie über keine Referenz verfügen, lassen Sie sich davon nicht entmutigen:

Die beste Referenz sind immer noch Sie selbst 🙂

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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VON WEGEN ALTES EISEN:

Immer mehr Menschen arbeiten jenseits der 65.

Viele Frauen und Männer in der Schweiz und Deutschland gehen auch nach Vollendung des Rentenalters einer Beschäftigung nach. 

Im «grossen Kanton» waren laut letzter Statistik im vergangenen Jahr 1,04 Millionen von insgesamt 44,8 Erwerbstätigen (2,3%) 67 Jahre oder älter. Fast 600.000 davon hatten auch noch im Alter ab 70 einen regelmäßigen Job, 4/5 davon allerdings nur Minijobs. 

In der Schweiz waren 2020 durchschnittlich 5,09 Millionen Personen erwerbstätig, davon 37,4% in Teilzeit. Der Anteil von Menschen, die jenseits der 65 noch arbeiteten, beträgt seit Jahren konstant 180.000 (3,5%).

Arbeitsmarktforscher haben festgestellt:

Viele Menschen im Rentenalter fühlen sich nicht reif für den Ruhestand. Dazu sind sie in der Regel weitaus fitter als frühere Generationen, als Fach- oder Hilfskräfte sehr begehrt und können ihr wertvolles Wissen an jüngere weitergeben. Abgesehen davon hält sie eine regelmässige Tätigkeit / Beschäftigung geistig und körperlich fit und gibt ihnen das gute Gefühl, auch als Oldie noch gebraucht zu werden. 

Wie sehen Ihre Pläne für die Zeit ab 65 Jahren aus?

Vielleicht sollten wir mal darüber sprechen, und frühzeitig die Planung für die Zeit ab dem offiziellen Rentenalter angehen. Da gibt es aus meiner Sicht viele schöne und interessante Möglichkeiten.

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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WORK-LIFE-BALANCE:

Warum Ausgleich so wichtig ist. 

Work-Life-Balance, der Einklang zwischen dem Privat- und Arbeitsleben, ist ein Modebegriff.

Und eigentlich totaler Quatsch: 

Schliesslich verbringen wir ja die meiste Zeit des Tages am Arbeitsplatz. Unsere Arbeit gehört folglich zum Leben. Trennen kann man beides nicht.

Dennoch: 

Mitarbeiter mit einer ausgewogenen Work-Life-Balance sind ausgeglichener, zufriedener und effektiver, was sich einerseits auf das Privatleben, zum anderen aber auch auf den Unternehmenserfolg, die Motivation und Leistungsbereitschaft auswirkt. 

Verantwortungsvolle Arbeitgeber sollten daher daran interessiert sein, dass sich ihre Angestellten körperlich und seelisch wohlfühlen, gesund ernähren und genügend Erholungsphasen haben:

Tun sie aber nicht: 

Umfragen in der Schweiz haben nämlich ergeben, dass rund 80 Prozent der Erwerbstätigen unter Stresssymptomen leiden, weil sie den Anforderungen ihrer Jobs auf Dauer nicht gewachsen sind. Gerade junge, und ehrgeizige Menschen lassen dabei ihre Gesundheit der Karriere zuliebe völlig ausser Acht. Später, wenn ihre Widerstandsfähigkeit sinkt, sie unter Übergewicht und Rückenproblemen leiden und mit 40 ausgebrannt sind, bereuen sie es. 

Wenn sich die Älteren an dieser Stelle angesprochen fühlen, ist mein Rat: 

Drehen Sie an den richtigen Schrauben, und verändern Sie was: 

Es geht zunächst einmal um Sie, und dann erst um die Arbeit. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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DAS WARTEN DANACH:

Die Zeit nach dem Bewerbungsgespräch.

Das Vorstellungsgespräch ist super gelaufen. 

Sie wollen den Job unbedingt und haben sich bereits kurz danach in einer netten Mail für das tolle Gespräch bedankt.  

Fehlt nur noch die Rückmeldung der Firma. Die kommt aber nicht. Und das kostet Nerven.

Wie geht man am besten damit um?

Zumeist wird am Ende des Bewerbungsgesprächs ein Zeitpunkt angegeben, wann sich das Unternehmen meldet. Wird er nicht eingehalten, kann das zwar durchaus plausible Gründe (Krankheit, Urlaub, Stress) haben. 

Dennoch spricht nichts dagegen, 2-3 Tage nach Ablauf der Frist freundlich nach dem aktuellen Stand der Dinge zu fragen.

Ein Anruf bei der zuständigen Person ist dafür besser geeignet als eine Mail. Zudem bietet er die Möglichkeit, mehr Klarheit über die Hintergründe der Verzögerung, vor allem aber über die eigenen Chancen zu bekommen. 

Im schlimmsten Fall hat sich das Unternehmen da gerade für einen anderen Bewerber entschieden. Reagieren Sie darauf mit Bedauern und dem Hinweis, dass Sie für den Fall, dass die Stelle wieder frei wird (das passiert öfter, als Sie denken) dafür gerne auch künftig zur Verfügung stehen. 

Vielleicht haben Sie sich aber auch gerade zum rechten Zeitpunkt noch einmal ins Gedächtnis des Personalers rufen und die Entscheidung damit positiv beeinflussen können. Wäre doch schön, oder? 

So oder so: Bleiben Sie aktiv am Ball. Das zahlt sich immer aus. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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ANLAGEN ZUR BEWERBUNG:

Das muss, dass kann rein. 

Lebenslauf und Motivationsschreiben sind fertig, und eigentlich kann die Bewerbung raus. 

Wenn da nur nicht die Anlagen wären. 

Die dienen Personalern nämlich nicht nur als objektiver Beleg für Ihre Angaben, sondern sollten auch gut geordnet und aussagekräftig sein.

Relevant sind letztendlich alle – auch branchenfremde – Dokumente, die unterstreichen, dass Sie die gewünschten Fähigkeiten für die Stelle mitbringen. 

Zu ihnen gehören:

  • Die letzten 3 Arbeitszeugnisse
  • Diplome, Ausbildungsnachweise, Zertifikate
  • Referenzen in schriftlicher Form 
  • Sonstige Bescheinigungen (Führungszeugnis, Ehrenämter, Kurse)
  • Nachweise über Aushilfs- oder Nebentätigkeiten (bei geringer Arbeitserfahrung)

Faustregeln:

  • Helfen Sie dem Personaler, möglichst schnell alle relevanten Infos zu finden. 
  • Bewerben Sie sich als Schornsteinfeger, braucht niemand Ihren Fähigkeitsausweis als Bäcker. 
  • Falls Sie sehr viele Dokumente beilegen, ist ein Anlageverzeichnis empfehlenswert. Ein Deckblatt könnte dazu dienen. 

Vergessen Sie bei allem Eifer nicht, sämtliche Anlagen einheitlich und sauber zu scannen und sie zu einer separaten Datei («Relevante Dokumente Max Muster») zusammenzufügen. 

Das geht im übrigen wunderbar über ilovepdf.com – eine kostenlose Seite mit vielen tollen Möglichkeiten rund um das Dokumentenmanagement. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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STRESSFRAGEN BEIM BEWERBUNGSGESPRÄCH:

Womit Sie Arbeitgeber aus der Reserve locken wollen.

Bei einem Bewerbungsgespräch erwarten Sie theoretisch 100 und mehr Fragen, die auf Ihre fachliche Qualifikation, soziale Kompetenz, Selbstmotivation oder Karrierepläne abzielen. 

Je nach Wertigkeit der Stelle können dabei auch Stress-Fragen vorkommen. 

Personaler verfolgen damit nur einen Zweck:

Das Unternehmen will Ihre Ecken, Kanten, Vorstellungskraft und Schlagfertigkeit kennenlernen und wissen, wie Sie unter Druck reagieren. 

Warum haben Sie bislang noch keine neue Stelle gefunden?

Wie erklären Sie einem Blinden die Farbe Rot?

Wie sehen Sie mich als Interviewer?

Welche Farbe wären Sie in einer Buntstifte-Box?

Wenn jetzt ein Pinguin mit Sombrero reinkäme: was würde er sagen?

Welches Küchengerät wären Sie am liebsten?

Wie viele Golfbälle passen in einen SUV?

Solche oder ähnliche Fragen können durchaus gestellt werden, was bedeutet, dass Sie sich nicht nur fachlich und persönlich auf das Bewerbungsgespräch einstellen, sondern sich auch darauf vorbereiten sollten, wie Sie auf ungewöhnliche Fragen reagieren. 

Grundregel dabei: 

Bleiben Sie gelassen und gehen Sie die Frage mit einem Lächeln, Charme und Esprit an – egal, wie absurd sie auch sein mag. 

Lassen Sie Ihre Gesprächspartner an Ihren Gedanken teilhaben. 

Holen Sie sie mit einem Augenzwinkern zu sich ins Boot. 

Und gewinnen Sie. 

Dabei helfe ich Ihnen gerne. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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WENN IHR MICH NICHT NEHMT, SEID IHR SELBST SCHULD.

Daran sollten Sie bei Ihrer Bewerbung denken.

Je nach Art einer Stelle und der Grösse eines Unternehmens ist die Anzahl der Bewerber natürlich recht hoch. 

Lassen Sie sich davon jedoch nicht von Ihrer eigenen Bewerbung abbringen: 

Bedenken Sie lieber, WIE und WOMIT Sie sich bewerben, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Die ist nämlich ernst zunehmen.

Schauen Sie deshalb erst einmal genau an, was und wen das Unternehmen sucht. Gehen dann in Ihrem Motivationsschreiben darauf ein und beschreiben Sie, welche konkreten Kenntnisse Sie sich dazu angeeignet haben. Falls Ihnen Diplome (z.B. als Verkaufsleiter) fehlen, können Sie diese ggfs. dadurch wettmachen, in dem Sie auf Ihre Tätigkeit im Marketing, einem verwandten Unternehmensbereich, verweisen. 

Halten Sie sich nicht mit verstaubten Formulierungen auf: 

Gehen Sie lieber in die Vollen und präsentieren Sie sämtliche relevanten Stärken. 

Bewerben bedeutet Werben – für Sie selbst. 

Gehen Sie in Ihrem Schreiben und Lebenslauf strukturiert und optisch ansprechend vor, aber übertreiben Sie nicht: 

Wo Ihr Name drauf steht, müssen Ihre Personality und Vorteile auch tatsächlich drin sein. 

Vergessen Sie bitte auch nicht, Ihren persönlichen Bezug zum Unternehmen darzulegen.

Denn: Die Botschaft einer Bewerbung muss klar sein: 

Wenn Ihr mich nicht nehmt, seid Ihr selbst Schuld.

Fragen und Hilfe dazu: Gerne.

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

www.bewirbdich.ch

„HIER IST DAS SWISSCOM-RECRUITING-TEAM“

Jobsuche im Jahr 2030

Wir schreiben das Jahr 2030, und diese Nachricht hat dich gerade über eine Job-App erreicht.

Übrigens mit zwei weiteren Angeboten von anderen Firmen, die dich anhand der vielen Daten gefunden haben, die du seit deiner Schul- und Ausbildungszeit im Web hinterlassen hast – bewusst oder unbewusst. 

Gemeinsam mit deinen Social Media Profilen haben diese Infos ein umfangreiches und interessantes Profil ergeben, auf das diese zugreifen können.

Dann bewerben sich bei dir – du dich nicht mehr bei ihnen -, weil dein stetig wachsendes Profil weit mehr aus über dich aussagt, als ein herkömmlicher Lebenslauf oder ein Motivationsschreiben.  

Zukunftsmusik? Keineswegs. 

„Culturel Fit“ – ein neues Modewort – entscheidet künftig darüber, ob du vom Charakter her zu einem Unternehmen passt. Künftig geht man nämlich davon aus, dass alles, und zwar wirklich alles, erlernt werden kann.

Es kommt also „nur noch“ auf die soziale Intelligenz an. 

Da dieser Aspekt unglaublich wichtig wird, sollte man extrem darauf achten, was man bereits in jungen Jahren an Spuren im Internet hinterlässt. Erfahrungsgemäss geht Negatives da kaum mehr raus. 

Übrigens: 

Absagen gibt es künftig kaum noch. Deine Webdaten sind bereits so ausgereift, dass einer Einstellung von fachlicher Seite nichts im Wege steht. 

Folglich sagst du ab, nicht mehr das Unternehmen. 

Cool, nicht?

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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RAV: VERMITTLER ODER NUR VERWALTER?

Arbeitslosigkeit ist unangenehm, für viele ein Schockzustand, und oft mit sozialem Abstieg, psychischen und physischen Problemen verbunden. 

Der Gang zum RAV ist unangenehm – obwohl die RAV ja eigentlich dafür da sind (bzw. sein sollten), Menschen in einer Lebenskrise weiterzuhelfen, diese wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren und sie dazu sofort mit allen wichtigen Tipps und Unterlagen zu versorgen. 

Warum ist die öffentliche Meinung über die RAV dennoch so negativ?

Was kann und muss man dort besser machen?

Wie sind Ihre Erfahrungen damit?

Diskutieren Sie mit – ich würde mich freuen. 

Guido Danek

Job-Coach und Bewerbungshelfer 

http://www.bewirbdich.ch / welcome@bewirbdich.ch

HABEN SIE SICH AUCH WOANDERS BEWORBEN?

Die Beantwortung der Frage, ob Sie sich auch bei anderen Firmen beworben haben, kann für ein Unternehmen manchmal sehr wichtig sein. 

Sie müssen darauf allerdings weder vollständig, noch wahrheitsgemäss antworten. 

Selbstbewusste Bewerber könnten darauf z.B. mit einem Lächeln reagieren: 

Wäre das denn für unser heutiges Gespräch relevant? 

Oder: Haben Sie auch andere Bewerber eingeladen?

Dies könnte jedoch arrogant wirken und Ihnen Sympathiepunkte kosten. 

Besser dagegen wären hingegen folgende Alternativen:

Nein. Ich habe keine andere Stelle gefunden, die meinem Profil so gut entspricht wie diese. 

Oder: 

Natürlich habe ich mich auch bei anderen Branchenführern beworben, die ebenfalls perfekt zu mir passen und mir gute Perspektiven bieten. Am liebsten würde ich jedoch bei Ihnen anfangen. 

Mit dieser Antwort schlagen Sie gleich drei Fliegen mit einer Klappe: 

Sie zeigen einerseits, dass Sie nicht alternativlos sind, erhöhen gleichzeitig den Druck auf das Unternehmen („Wenn Ihr mich nicht nehmt, nimmt mich eben die Konkurrenz“) und unterstreichen zudem, dass diese Firma ihre erste Wahl ist. 

Zeigen Sie während es Vorstellungsgesprächs glaubhaft und auf Augenhöhe, dass Sie Ihren Marktwert kennen und genau wissen, was Sie wollen. Ein souveräner Personaler wird damit umgehen können.

Aber pokern Sie dabei nicht zu hoch, sonst sind Sie schnell raus. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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KURIOSE KÜNDIGUNGEN:

Oder: Vorsicht beim Gang zum WC.

Vor deutschen Gerichten landen jährlich 330.000 Klagen aufgrund von Kündigungen, Abmahnungen oder anderen beruflichen Angelegenheiten.

Diese sind zum Teil recht kurios, wie folgende Fälle belegen:  

Aktenkundig ist zum Beispiel der Fall eines streng gläubigen deutschen Call-Center-Mitarbeiters, der seine Kunden nach dem Telefonat mit den Worten: „Vielen Dank für Ihren Einkauf. Jesus hat Sie lieb“. verabschiedete. 

Sein Pech: Einer seiner Anrufer war Moslem und fand das gar nicht gut. Nach zahlreichen Aufforderungen seines Chefs, das zu unterlassen, folgte schliesslich der Rausschmiss. Zurecht. 

Ein deutsches Arbeitsgericht bestätigte zudem die fristlose Kündigung eines Bauarbeiters, der seinen Kollegen bei der Verrichtung seines Geschäfts auf dem Dixi-Klo mit einem Feuerwerkskörper „überraschte“, was bei diesem zu schweren Verbrennungen im Gesässbereich führte. Nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit bedeutete das für ihn das Aus bei der Firma.      

Es bleibt unappetitlich: Dem Chef einer Anwaltskanzlei fiel auf, dass einer seiner Angestellten während der Arbeitszeit ungewöhnlich viel Zeit auf dem Klo verbrachte. Prompt führte er akribisch ein „Toilettenprotokoll“ und zog seinem Angestellten die „über dem Durchschnitt“ liegende Zeit vom Lohn ab. 

Der Mitarbeiter zog vor Gericht. Das gab ihm recht: 

Der Mann litt nämlich an Verdauungsproblemen. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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PROBLEME AM ARBEITSPLATZ:

Wie spricht man sie am besten an?

Wenn man den ganzen Tag zusammenarbeitet, bekommt man von den Mitarbeitenden so einiges mit.

Auch, wenn das manchmal ganz privat ist.

Zum Beispiel, wenn ein Kollege eine Alkoholfahne hat, übernächtigt, deprimiert, gereizt oder teilnahmslos wirkt.

Soll man ihn darauf ansprechen?

Wenn das über einen längeren Zeitpunkt so geht, er nicht selbst anfängt, darüber zu sprechen, und Sie entweder ein gutes persönliches oder als Vorgesetzter ein sachliches Verhältnis zu ihm haben:

Auf jeden Fall ja.

Psychologen raten allerdings dazu, dann nicht mit der Tür ins Haus zu fallen:

Stellen Sie deshalb ihm gegenüber keine Diagnosen oder Mutmassungen an.

Fragen Sie Ihren Kollegen nicht, ob er vielleicht eine Ehekrise hat, er Alkoholiker ist oder ihn eine Überschuldung quält.

Sagen Sie ihm lieber, was Sie beobachtet haben, beispielsweise:“Ich habe den Eindruck, dass du in letzter Zeit niedergeschlagen bist.“ Diese Frage tut ihm eventuell gut.

Wenn sich der Kollege dann allerdings immer noch nicht öffnet, sollte man das akzeptieren und ihn nicht weiter bedrängen – es sei denn, Sie sind selbst dauerhaft davon betroffen sind und müssen die Versäumnisse des Kollegen auffangen. Dann macht es irgendwann auch Sinn, den Chef einzuschalten.

Reden hilft oft weiter.

Und ermuntert Ihren Kollegen ggfs. dazu, seine eigene Situation zu erfassen und sie zu lösen – eventuell auch mit professioneller Unterstützung.

Am Ende wird er Ihnen vielleicht sogar dankbar dafür sein, dass Sie das Gespräch mit ihm gesucht haben.

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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SIND SIE DER RICHTIGE KANDIDAT?

Bei ihrer Bewerbung vergessen viele, sich in die Situation des suchenden Unternehmens und einer Person hineinzuversetzen, die dafür verantwortlich ist. 

Beide erhoffen sich natürlich, genau die richtige Person zu finden. 

Ihnen bleibt also gar nichts anderes übrig, als mit Ihren Bewerbungsunterlagen und den darin getroffenen Aussagen zu überzeugen.

Wie machen Sie das am besten?

Fangen Sie erst einmal bei sich selbst an: 

Bei wem bewerbe ich mich eigentlich? 

Welcher Typ Mitarbeiter wird gesucht? 

Passt die Branche – die Philosophie der Firma – zu mir? 

Wie sind die Rahmenbedingungen (Arbeitsweg, Arbeitsplatz, Salär etc.)? 

Warum habe ich Lust auf diesen Job?

Wenn Sie alles für sich positiv beantworten können, legen Sie los:

Personaler möchten nämlich wissen, sehen und lesen, dass Sie fachlich und persönlich zum Unternehmen passen. 

Was reizt Sie an der Stelle, an dieser Firma? 

Was können Sie dort bewirken? 

Mit welchen Qualifikationen und Stärken? 

Was unterscheidet Sie von anderen?

Sorgen Sie für Aufmerksamkeit und Interesse. 

Bauen Sie bereits durch Ihr Bewerbungsdossier – gerne auch durch einen vorherigen Anruf – eine Beziehung zu Ihrem künftigen Arbeitgeber auf, der einen klaren Mehrwert darin erkennen muss, Sie anzustellen. 

Fragen dazu beantworte ich sehr gerne.

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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SO SOLLTEN/KÖNNEN CHEFS SEIN:

Mitarbeitermotivation ist in einem hohem Masse dafür verantwortlich, dass Unternehmen oder Teams erfolgreich arbeiten.    

Einen guten Vorgesetzten zeichnen deshalb nicht nur Fachwissen, Durchsetzungsvermögen, Empathie und eine gute Beobachtungsgabe (z.B. Mobbing) aus. 

Er sollte seine Mitarbeiter/Innen auch gleichermassen wertschätzen, angemessen bezahlen, loben und ihrer Arbeit, z.B. durch die Übertragung wichtiger Teilziele, einen Sinn geben. 

Motivierend kann zudem sein, das Selbstbewusstsein von Mitarbeitern zu stärken, indem man mit ihnen gemeinsame Erfolge feiert, ihnen die Angst vor Fehlern nimmt und, falls sie doch passieren, eine zweite Chance gibt. Sie werden es Ihnen danken.  

Kinder, Hunde, Sport in der Mittagspause, Teamevents, ein Belohnungssystem:

Warum eigentlich nicht?

Eine gute Kaffeemaschine, frisches Obst, ein nett eingerichteter Sozialraum:

Auf jeden Fall. 

Die Mitarbeiter fragen, was verbessert werden kann?

Nehmen Sie Ihre Leute mit ins Boot, sie dann aber auch ernst. 

Interessierte Mitarbeiter zu einem Kundentermin mitnehmen? Teamleiter etc. für ein paar Tage austauschen, damit sie sich besser in die Arbeit der Anderen hineinversetzen können?

Nicht nur interessant, sondern auch eine willkommende Abwechslung vom Alltag. 

Von vornherein Mitarbeitende aussuchen, die zueinander passen und sich selbst motivieren?

Das wäre perfekt und vieles andere damit hinfällig.

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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VORTEIL FIRMENSEITE:

Stellenanzeigen sind das letzte Glied der Kette.

Sind Sie auf Stellensuche? 

Dann besuchen Sie sicher regelmässig Jobbörsen, auf denen sich Vermittler oder Unternehmen tummeln, die damit ihr Geld verdienen. 

Aber: was ist eigentlich vorher passiert? 

Der Chef meldete seiner Personalabteilung, dass ein neuer Mitarbeiter mit diesen und jenen Erfahrungen und Qualifikationen benötigt wird. Kann die Stelle nicht intern besetzt werden, wird diese aktiv und veröffentlicht entweder auf der Firmenseite oder über einen HR-Partner eine Stellenanzeige. 

Schlaue Bewerber warten erst gar nicht darauf.

Sie haben bereits interessante Firmen und Branchen im Internet gefunden und schauen dort regelmässig auf die Webseite ihrer Favoriten, um sich über neue Jobangebote zu informieren. Übrigens machen das jobs.ch & Co. genauso und erstellen dann ihre Anzeigen daraus. 

Wer es bislang noch nicht verstanden hat: 

Bei der Suche nach dem passenden Job geht es auch um Vorsprung und um Aktivitäten, die Ihnen Vorteile verschaffen und Sie von anderen Bewerbern abheben, wenn das passende Angebot auftaucht. 

Warten Sie also nicht ab, sondern legen Sie los: 

Dazu gehört auch, dass Sie wissen, wer in Ihren favorisierten Unternehmen und Branchen für was verantwortlich ist. Zu diesen Personen sollten Sie Kontakt aufnehmen. 

Ein Anruf oder eine Initiativbewerbung hat da nämlich schon häufig überraschend Gutes bewirkt. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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BERUFSWELT 2040: Ein Blick in die Zukunft.

Es ist still im Büro. Falls es das überhaupt noch gibt im Jahr 2040. 

Kein Wunder, denn die Hälfte der Belegschaft arbeitet seit langem flexibel im Home Office und beteiligt sich von dort aus an digitalen Meetings oder Workshops – ganz unabhängig von Arbeitszeiten, die wir heute kennen, sondern viel agiler. Und internationaler. 

42,5 Stunden im Büro? Das war gestern. 

Unternehmen setzen deshalb bereits heute darauf, dass das Ergebnis der Mitarbeiter stimmt, nicht die Stechuhr. Diesen wird mehr Freiraum gegeben, ihre Arbeit zu erledigen, für sich selbst aber auch eine gesunde Work-Life-Balance zu finden, die sie leistungsbereiter macht. 

Arbeitnehmer, die sich ständig am Limit befinden, können auf Dauer keine Höchstleistung erbringen und werden krank. 

Glückliche und gut-ausbalancierte Mitarbeiter hingegen arbeiten mehr im Sinne des Kunden und sind damit wertvoller für das Unternehmen. 

Beide müssen jedoch fähig sein, sich auf Veränderungen einzustellen: 

Roboter, autonome Fahrzeuge, die Globalisierung, Urbanisierung und Digitalisierung, der Bevölkerungszuwachs und Ausbau von Transportinfrastrukturen sowie die Güterproduktion werden die Berufs- und Privatwelt nachhaltig verändern. 

Um dabei nicht in den Hintergrund zu geraten macht es deshalb für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer durchaus Sinn, diese oder andere zukunftsfähige Bereiche aktiv mitzugestalten. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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