50 BEWERBUNGEN – 50 ABSAGEN.

Schon wieder eine Absage, die Sie nicht verstehen und Sie weiter nach unten zieht. 

Woran liegt`s? 

Das wird Ihnen möglicherweise niemand sagen. 

Also fangen Sie bei sich selbst an und seien Sie dabei kritisch mit sich selbst.

Hebt sich Ihre Bewerbung optisch und inhaltlich von anderen ab oder geht sie im Einheitsgrau vieler langweiligen und statischen Dossiers unter?

Betont Sie Ihre fachlichen Stärken, Wünsche, Hoffnungen und Talente genau an der richtigen Stelle?

Zeigt Sie Individualität und gibt sie gezielt Einblicke in Ihre persönlichen, für die Stelle wichtigen, Stärken?

Benutzen Sie immer noch Text-Phrasen oder Lebenslauf-Vorlagen aus dem Internet, die Personaler schon 1000mal gesehen haben?

Haben Sie die Stellenanzeige genau gelesen? 

Sind Sie auf das, was das Unternehmen wünscht, konkret eingegangen?

Haben Sie Ihre Unterlagen so verschickt, wie das vorgegeben war?

Konnten Sie mit dem/der Verantwortlichen vorher sprechen und ihm/ihr dabei von Ihrem Interesse an der Stelle erzählen?

Bedenken Sie:

Bewerben heisst nicht nur werben für für sich selbst, sondern ist auch eine grosse Chance, sich mit seinen persönlichen Angeboten und Fähigkeiten auf eine Weise darzustellen, die Ihnen auch als Nummer 89 im Bewerberstapel einen Aha-Effekt und Aufmerksamkeit sichert. 

Das wäre doch zumindest schon einmal ein guter Anfang. Meinen Sie nicht?

Guido Danek

Bewerbungshelfer und Jobcoach

www.bewirbdich.ch

HOME OFFICE: DARAUF MÜSSEN SIE ACHTEN.

Home Office ist gut und hat Zukunft. 

Zwar gibt es dafür sowohl Vorteile (Zeitersparnis, Flexibilität, reduzierte Kosten, bessere Work-Life-Balance), als auch Nachteile (Fehlen sozialer Kontakte, Motivation, Vermischung von Privat- und Berufsleben). Dennoch ist diese Arbeitsform nicht mehr wegzudenken. 

Durch Home Office verändert sich aber auch die Rechtslage:

Wird es über einen längeren Zeitpunkt notwendig, ist dazu eine Vereinbarung (Arbeitsvertrag oder Einzelregelung) erforderlich, die Art und Umfang der Home Office-Tätigkeit nach Rechten, Pflichten, Risikofaktoren sowie nach Kriterien des Gesundheitsschutzes regelt: 

Dazu gehören die Festlegung der Arbeits- und Ruhezeiten, Erreichbarkeit, Arbeitszeiterfassung, Einrichtung, Gestaltung und Ergonomie des Arbeitsplatzes, Ausrüstung mit Material und Geräten, Haftungsfragen sowie das Verhalten bei betrieblichen oder privaten Störungen.

Verzichtet der Arbeitgeber auf diese Regelung, so ist er verpflichtet, seinen Angestellten eine Entschädigung für Material und Arbeitsgegenstände zu bezahlen (Art. 327 OR) oder sich anteilmässig (Auslagenersatz, Art. 327a OR) an Raumkosten wie Miete, Strom, Heizung, Telefon, Internet oder Fahrtkosten zu einem auswärtigen Büro zu beteiligen. 

Für beide Seiten gibt es also eine Menge zu vereinbaren – bevor Sie mit dem Home Office beginnen. 

Guido Danek

Bewerbungshelfer und Jobcoach

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JOBVERLUST DURCH CORONA.

Es sieht nicht gut aus am Arbeitsmarkt. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass es demnächst noch schlimmer wird und viele Unternehmen und Arbeitnehmer von Umstrukturierungen, Schliessungen, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit betroffen sein werden ist, gelinde gesagt, zumindest gegeben. 

Schon heute habe ich täglich Kontakt zu Menschen aus vielen Branchen, Berufen, Funktionen und Altersgruppen, die deshalb verständlicherweise unruhig sind und sich an mich wenden. 

Wie kann man am besten auf diese Situation reagieren? 

Nun – zunächst einmal würde ich von Panik abraten. Die ist nicht angebracht. 

Die Sinne zu schärfen und die Situation da draussen und im eigenen Unternehmen zu beobachten, um daraus frühzeitig richtige Schlüsse zu ziehen aber auf jeden Fall. 

Wenn Sie Ihre Situation so einschätzen, dass es eng wird mit Ihrer Anstellung, so empfehle ich Ihnen, Ihre Bewerbungsunterlagen, zumindest aber schon mal Ihren Lebenslauf, auf den neusten inhaltlichen und optischen Stand zu bringen. So können Sie rasch reagieren und gleichzeitig Vorsprung vor anderen Bewerbern generieren, zu denen möglicherweise auch Ihre eigenen Kollegen gehören.

Drittens: Auch wenn manche von Ihnen vor einer grossen Veränderung stehen: Bedenken Sie, dass der nächste berufliche Schritt immer der Wichtigste ist: 

Überlegen Sie deshalb ganz genau, was Sie im Falle des Falles wo, bei wem und mit wem tun möchten und handeln Sie dann entsprechend. 

Guido Danek

Bewerbungshelfer und Jobcoach

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ARBEITSZEUGNISSE UND REFERENZEN.

Arbeits- oder Zwischenzeugnisse sind wichtige Bestandteile jeder Bewerbung

Arbeitgeber sind verpflichtet, jedem Arbeitnehmer und jeder Arbeitnehmerin auf Verlangen – bei kurzer Anstellungszeit reicht auch eine Arbeitsbestätigung – ein entsprechendes Dokument auszustellen. Aus  trifftigem Grund muss er es zudem korrigieren. 

Achten Sie deshalb darauf, diese immer, wenn Sie den Arbeitsplatz wechseln, einzufordern und Ihre Unterlagen vollständig zu haben.

Es erst nach Jahren vom ehemaligen Arbeitgeber zu verlangen ist oft schwer, da die ehemals handelnden Personen vielleicht gar nicht mehr im alten Unternehmen tätig sind. 

Referenzen mit Angabe des Namens sowie der Firma, Funktion, Rufnummer und Mailadresse einer Person veredeln hingegen jede Bewerbung. 

Die Fürsprecher – mindestens 3, idealerweise Chefs und Vorgesetzte, Auftraggeber, Partnerunternehmen –  sollte man allerdings sorgsam auswählen. Also bitte möglichst keine Verwandten oder Freunde nehmen.  

Verweisen kann man auf Referenzen im Motivationsschreiben/Bewerbungsbrief, mitten im oder am Ende eines Lebenslaufs oder durch separate, ca. 1-seitige Referenzschreiben als Extra-Dokument.  

Wichtig: 

Holen Sie vorher das Einverständnis jeder Person ein und kündigen Sie ihr frühzeitig an, dass mit einem Anruf zu rechnen ist. Sie wird dann nicht auf falschem Fuss erwischt. 

Guido Danek

Bewerbungshelfer und Jobcoach

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BEI BEWERBUNGEN FLEXIBEL SEIN.

Eine Bewerbung ist mehr oder weniger schnell geschrieben. 

Und dann? 

Im besten Fall schaut sich die ein HR Spezialist oder der Verantwortliche des Bereichs an, in dem ein neuer Mitarbeiter gesucht wird.

Im ungünstigen Fall ein Personal-Assistent, der die Bewerbungen gleich vorsortiert.

Im schlimmsten Fall eine Software, die Ihre Dokumente mit dem Anforderungsprofil vergleicht und die Kandidaten mit den meisten Übereinstimmungen an relevanten Schlüsselwörtern herausfischt.

Zwar ist der Robot dabei unvoreingenommen: Alter, Herkunft, Abstammung, Aussehen sind ihm völlig egal. Zwischen den Zeilen lesen oder nach persönlichen Eigenschaften kann er aber nicht. 

Aus dem Superkandidaten wird dann schnell eine Niete, wenn sich beim Vorstellungsgespräch – oder schlimmer – erst nach der Einstellung herausstellt, dass er mit seinem Charakter nicht in ein gut funktionierendes Team passt. 

Leider passiert das immer noch sehr oft – mit oder ohne Robot. 

Egal, auf wen Sie mit Ihrer Bewerbung treffen: 

Passen Sie Ihren Lebenslauf/CV immer an die Stellenanzeige, das Unternehmen, seine Grösse und Branche, den zu besetzenden Arbeitsplatz und die dafür gewünschten Fähigkeiten an. 

Nennen Sie darin, soweit vorhanden, möglichst viele der gewünschten Schlüsselqualifikationen, vergessen Sie aber auch nicht, dem Ganzen eine (Ihre) ganz persönliche Note zu geben.

Ein bisschen Mensch bleiben wollen wir doch, oder?

Guido Danek

Bewerbungshelfer und Jobcoach

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QUEREINSTEIGEN – WARUM NICHT?

Corona stellt uns alle vor Herausforderungen und zwingt viele Unternehmen und Arbeitnehmer/Innen dazu, sich neu auszurichten und umzuorientieren. 

Ein beruflicher Quereinstieg, der Wechsel in eine völlig andere Branche oder Tätigkeit, ist dabei gar nicht so selten. 

Eine Erhebung der Online-Jobplattform Stepstone unter 17.000 Fach- und Führungskräften fand dazu Interessantes heraus: 

53 % aller Befragten hatten sich bereits von ihrem ersten Beruf getrennt. Ein Viertel davon war mittlerweile in einem völlig anderen Berufsfeld als das tätig, in dem sie eine Ausbildung absolviert hatten.

Besonders interessant für Quereinsteiger sind die Sparten Personal, Logistik, Administration und Vertrieb, wobei für die Arbeitgeber vor allem Talent, Lebenserfahrung und weitere Soft Skills eine gewichtige Rolle spielen. Den Rest kann man lernen, beispielsweise on-the-job oder durch eine Zusatzausbildung. Damit eröffnen sich für viele Arbeitstätige oder -suchende interessante Perspektiven. 

Zur Zeit tauchen bereits vermehrt Stellenanzeigen mit dem Vermerk „auch für Quereinsteiger geeignet“ auf. 

Viele Unternehmen setzen dabei auf den Zeitgeist, Erfahrungen aus anderen Branchen und die Erkenntnis, dass viele Menschen im Laufe der Zeit Fähigkeiten an sich entdecken, die auch in einem völlig anderen Berufsfeld von Vorteil sind. 

Quereinsteiger haben somit durchaus gute Chancen. 

Also nur Mut 🙂

Guido Danek

Bewerbungshelfer und Jobcoach

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WIE HOCH IST IHR JETZIGER LOHN?

Diese Frage beim Bewerbungsgespräch kann Sie durchaus in Schwierigkeiten bringen. Falls Sie nicht gut darauf vorbereitet sind.

Natürlich will man sich bei einem Arbeitsplatzwechsel nicht verschlechtern. Lohnt es sich aber deshalb, ein höheres als das tatsächliche Gehalt anzugeben? Das wäre arglistige Täuschung. 

In den meisten Fällen sind Unternehmen nicht berechtigt, Sie nach Ihrem Salär zu fragen. Gleichwohl kann das wichtig sein, um Rückschlüsse über Ihre bisherige Arbeitsleistung zu ziehen – etwa dann, wenn sich Ihr Einkommen aus einem Grundgehalt und einer erfolgsabhängigen Provision zusammensetzt. 

„Normale“ Berufstätige sollten diese Frage – falls Sie dazu bereit sind – wahrheitsgemäss beantworten. Sie könnten in diesem Zusammenhang allerdings deutlich machen, dass ihr Lohn, gemessen an Ihrer Arbeitsleistung, zu niedrig ist und Sie deshalb eine neue Stelle suchen. 

Eine elegante Lösung, und viel besser als eine Lüge, die sich von Anfang an belastend auf die Beziehung zu Ihrem neuen Arbeitgeber auswirkt. 

Offene Stellen sind beim suchenden Unternehmen meist schon von-bis .. CHF taxiert. Danach könnten Sie durchaus fragen. Am Ende muss es für beide Seiten stimmen.

Legen Sie deshalb vor dem Vorstellungsgespräch auch für sich eine klare Untergrenze für Ihr Gehalt fest. Darunter geht nichts mehr.  

Falls es dann nicht klappt: Schade. 

Wenn es am Ende sogar ein wenig mehr ist – umso besser. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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SIND SIE EIN JOB-HOPPER?

Haben Sie bislang häufig den Arbeitsplatz oder Beruf gewechselt?

Dann sieht das beim ersten Blick auf Ihren Lebenslauf sicher nicht gut aus. 

Andererseits wird der Arbeitsmarkt immer flexibler und schnelllebiger. Der Wunsch nach Veränderung ist deutlich gestiegen, wobei das Alter, die Branche, aber auch die Unzufriedenheit mit dem Arbeitgeber oder mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten eine gewichtige Rolle spielen. 

Erfahrene Personaler wissen das und schätzen Flexibilität und berufliche Neugierde in einem gewissen Masse durchaus.

Dennoch ist es ratsam, zu häufige Stellenwechsel (Stichwort: Laufbahnplanung) zu vermeiden.

Sie lassen Raum für Spekulationen und Verantwortliche daran zweifeln, ob Sie der/die Richtige für den Job sind, bzw. ob man langfristig mit Ihnen planen kann. 

Es sei denn, Sie erklären das in Ihrer Bewerbung.

Hinweise im Motivationsschreiben / Lebenslauf („Neuorientierung“, „befristete Anstellung“, „Konkurs“, „Kündigung“, „Ende des Projektes“) können dazu sehr gut dienen. 

Werden Sie beim Vorstellungsgespräch dazu befragt – bitte gut darauf vorbereiten -, achten Sie bitte darauf, dass sich Ihre Angaben mit Ihrem Lebenslauf und Ihren Zeugnissen decken, in denen Sie vielleicht trotz kurzer Anstellungszeit sehr positiv beschrieben wurden.      

So können Sie auch als Job-Hopper überzeugen und den nächsten – hoffentlich langfristigen – Schritt in Ihrer Karriere machen. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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SCHIRMCHEN-DRINK ODER LEBENSLAUF?

Die meisten von uns verbringen den Grossteil ihrer Onlinezeit auf Social Media Seiten wie Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, Xing & Co.

Die Einen nutzen sie für Landschaftsfotos, Posings oder Schirmchen-Drinks, andere ausschliesslich für berufliche oder Marketing-Zwecke, wodurch sie einen deutlichen – in der Regel kostenlosen – Vorsprung gegenüber denen generieren, die ihre Stärken nicht im Web präsentieren. 

Voraussetzung dafür ist, dass diese Profile:

professionell aufgebaut, gleichlautend und aktuell sind

Ihre Erfahrungen und Kenntnisse deutlich hervorheben

Sie sympathisch, fähig und vielseitig darstellen

Viele Firmen nutzen das Web dazu, um nach neuen Mitarbeitern zu suchen oder um sich darüber zu informieren, wie sich Bewerber dort präsentieren. Natürlich schauen sie aber auch regelmässig darauf, was die Konkurrenz macht und verbessern sich laufend. Das gilt auch für Sie. 

Achten Sie deshalb darauf, was Sie ins Netz einstellen. Pimpen Sie Ihre Profile auf und löschen Sie alles, was Ihnen bei einer Bewerbung schaden kann. Am besten stellen Sie es erst gar nicht ein. 

Social-Media-Profile machen erst dann richtig Sinn, wenn Sie sich dort mit Menschen vernetzen, die in interessanten Branchen/Funktionen arbeiten, Entscheidungsträger oder Personaler sind. 

Das ist zwar zeitaufwändig, kann aber sehr hilfreich dabei sein kann, sich am Arbeitsmarkt richtig zu positionieren.  

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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INTERN WECHSELN: CHANCEN UND RISIKEN.

Macht Ihnen der Job keinen Spass mehr? 

Dann sollten Sie sich nach etwas Neuem umschauen. 

Frust, Langeweile oder fehlende Entwicklungsmöglichkeiten sind nämlich verdammt gute Gründe für einen Tapetenwechsel. 

Der kann auch intern erfolgen, sollte jedoch sehr gut überlegt sein. 

Vorteil: 

Sie kennen das Unternehmen, seine Ziele, Werte sowie viele handelnde Personen bereits sehr gut und müssen niemand mehr etwas beweisen – nur sich selbst.

Nachteil:

Läuft bei der internen Bewerbung etwas schief, kann das die Zusammenarbeit mit dem jetzigen Team, anderen Mitarbeiter/Innen oder Ihrem Chef belasten – vor allem, wenn dieser nichts davon wusste. 

Reden Sie also mit ihm, sobald Sie davon überzeugt sind, dass Sie den Beruf wechseln wollen und die entsprechende Eignung dafür besitzen. Niemand verliert gerne einen wertvollen Mitarbeiter. Wenn er Ihnen aber wohl gesonnen ist wird er Sie am Ende sogar dabei unterstützen. 

Ebenso kann Ihnen ein guter Kollege/eine nette Kollegin aus der Abteilung, in die Sie wechseln möchten wertvolle Hilfe leisten und für Sie sprechen. 

Ziehen Sie diese genauso mit ins Vertrauen wie die Personalabteilung, die Ihre Bewerbung absolut vertraulich behandeln wird, der Sie aber überzeugende Argumente dafür auf den Tisch legen müssen.

Fragen und Hilfe dazu gerne persönlich. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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