TSCHÜSS, MOTIVATIONSSCHREIBEN?

Ohne eine gute Bewerbung läuft so gut wie nichts.

Viele Bewerber/Innen haben aber ihre liebe Not und Mühe damit, die Hälfte bereits eine Onlinebewerbung abgebrochen. Grund: Der mühsame Upload von Dateien und endlose Ausfüllen von Formularen.

Bewerbungsprozesse werden immer stärker standardisiert. Personal-Gurus fordern bereits einheitliche Schriftarten, -grössen und Zeilenabstände, dazu werden kreative Bewerbungen (Videos, PowerPoint) schwierig bis unmöglich. Wie phantasielos. Wo bleiben die persönlichen Mehrwerte? 

Auch das Motivationsschreiben soll künftig an Gewicht verlieren, vielleicht sogar ganz verschwinden. Ich halte das für einen Fehler und möchte zumindest vorerst gar nicht darauf verzichten, etwas von Menschen zu lesen, die sich für mein Unternehmen interessieren. 

Vorstellbar für mich wäre allerdings, bei Ausschreibungen für Leitende Positionen (Geschäftsleiter etc.) zunächst nur um einen Lebenslauf (CV), Zeugnisse und Diplome zu bitten. Von den Kandidaten, die in die engere Wahl kommen, könnte man dann ein nachträgliches Positionsschreiben verlangen. 

Insgesamt werden wir uns über kurz oder lang mit Veränderungen beim Bewerbungsprozess anfreunden müssen, was wiederum auch positiv sein kann. 

Immerhin ist das ganze Bewerbungs-Einerlei seit Jahren das Gleiche. Adäquate Veränderungen können also auch durchaus gut sein. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

www.bewirbdich.ch

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