Wie Sie die Weihnachtsfeier überstehen.

Eine Weihnachtsfeier ist eine wunderbare Gelegenheit, gleich in mehrere Fettnäpfchen zu treten. Damit zum Kater am nächsten Morgen nicht auch noch die Kündigung dazu kommt, sollten Sie bestimmte Grenzen deshalb nicht überschreiten. 

Hier in loser Reihenfolge ein paar mehr oder weniger ernst gemeinte Regeln dazu. Die Konsequenzen daraus können Sie sich sicher selbst leicht vorstellen:

– Nehmen Sie teil und bleiben Sie mindestens bis zum Nachtisch

– Tragen Sie angemessene, und nicht übertrieben freizügige Kleidung 

– Flirten Sie nicht mit dem Chef und beleidigen Sie ihn nicht

– Nicht über Kollegen lästern

– Auf keinen Fall zu viel Alkohol trinken

– Verprügeln Sie niemanden

– Zeigen Sie gute Tischmanieren

– Keine sexuellen Belästigungen oder Handlungen vornehmen

– Keine Suff-Fotos von sich oder Anderen posten

– Am nächsten Tag nicht unentschuldigt fehlen

Ein Arbeitnehmer muss wissen, dass ihm arbeitsrechtliche Konsequenzen drohen, wenn er sich auf einer Firmenfeier daneben benimmt. Im übrigen ist er nicht dazu verpflichtet, an ihr teilzunehmen, wenn sie während der normalen Arbeitszeit stattfindet. Stattdessen muss er dann arbeiten.

Für die Teilnahme an einer betrieblichen Weihnachtsfeier besteht im übrigen gesetzlicher Unfallversicherungsschutz. Mit Einschränkungen gilt das auch für Verletzungen/Unfälle nach einem zu hohem Alkoholgenuss. 

Fröhliche Weihnachten. 

Guido Danek

www.bewirbdich.ch

Keine Angst vor der Bewerbung.

Haben Sie Angst, sich zu bewerben? Dann sind Sie nicht alleine. 

Viele Menschen schreiben erst gar keine Bewerbung, weil sie sich dabei unwohl fühlen, ihre Stärken, Arbeitserfahrung und Eignung darlegen und beweisen zu müssen. Dafür gibt es ganz unterschiedliche Gründe: Mangelndes Selbstwertgefühl, Schreibschwäche, Bescheidenheit, die Angst vor dem Versagen. Vieles andere mehr.  

Tatsächlich ist Bewerben nicht Jedermanns Sache. Für die meisten Menschen ist es ungewohnt, aber nicht schlimm – auch nicht für den Personaler, der womöglich schnell merkt, dass Sie darin ungeübt sind. 

Sie bewerben sich jedoch nicht als Bewerber – sondern als Sachbearbeiter, Servicetechniker, Feuerwehrmann etc. – und da sind einzig Ihre fachlichen Qualitäten gefordert.

Wer Angst davor hat, sich zu bewerben, sollte erst einmal seine eigenen Blockaden entfernen. Das geht entweder dadurch, dass Sie sich selbst Ihre Stärken und Schwächen vor Augen führen. Schauen Sie in Ihre alten Zeugnisse oder auf die Diplome, die sie erworben haben, dann sehen Sie, was Sie bewirkt bzw. gelernt haben und an welcher Stelle eines Unternehmens Sie Wertvolles leisten können. 

Hilfreich kann aber auch ein erfahrener Bewerbungs-/Jobcoach sein, der Sie persönlich unterstützt und stärkt, für Sie attraktive Bewerbungsunterlagen anfertigt und Sie auf den kommenden Bewerbungszyklus einstellt. 

Wenn ich Ihnen dabei helfen kann: Gerne. 

Guido Danek

www.bewirbdich.ch

Initiativbewerbung. Blindbewerbung.

Wussten Sie, dass nur ein Bruchteil aller freien Stellen auf Jobbörsen oder in Tageszeitungen erscheint?

Der Rest wird auf dem verdeckten Arbeitsmarkt gehandelt, quasi „unter der Hand“, über Netzwerke oder persönliche Empfehlungen besetzt, also nicht über öffentliche Ausschreibungen, sondern per Vitamin B etc.

Pech für alle, die keine guten Beziehungen haben? Nicht ganz. Schliesslich gibt es ja noch die Intitiativbewerbung und Blindbewerbung

Die Initiativbewerbung unterscheidet sich von der Blindbewerbung darin, dass man die verantwortliche Person (Personaler, Firmenchef) persönlich und direkt anschreibt. Bei der Blindbewerbung ist diese Person unbekannt, die Anrede deshalb nur förmlich. 

Bei beiden Inititativen sind Sie in der Regel der einzige Bewerber und damit klar im Vorteil. Wenn der passende Zeitpunkt getroffen wird.

Ratsam ist es, der Bewerbung einen Lebenslauf, ein Anschreiben bzw. Motivationsschreiben und die wichtigsten Zeugnisse und Dokumente beizufügen. Entscheidend ist, dass Sie dabei mit Ihrer Persönlichkeit, Ihrem Engagement und Interesse für das Unternehmen und für einen möglichen freien Job punkten. 

Selbst wenn es den zur Zeit nicht gibt, wird man Sie vielleicht dennoch einladen und Ihnen einen anderen anbieten. Oder einen, der noch gar nicht ausgeschrieben ist.

Mehr zum Thema Bewerbung gerne persönlich.

Guido Danek

www.bewirbdich.ch

Zwei Zusagen gleichzeitig – was nun?

Als Bewerber bekommt man relativ oft Absagen, manchmal aber auch mehrere interessante Einladungen und Jobangebote auf einmal. Diese gar nicht so seltene Situation (ja, tatsächlich…) wirft manche zwar ganz schön aus der Bahn, ist aber im Grunde höchst komfortabel. 

Wer nun Skrupel hat, sollte sich mal die – Ausnahmen bestätigen die Regel – Kräfteverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt anschauen: Arbeitgeber reagieren oft spät oder überhaupt nicht, schicken Standardtexte oder überhaupt keine Antwort, zahlen keine Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch etc. 

Was spricht also dagegen, wenn der Bewerber seine eigenen Ziele verfolgt, Angebote genau prüft und in seinem eigenen Sinne taktiert? Liegen gleich mehrere Offerten vor, spricht deshalb vieles für eine kurze Bedenkzeit: Wägen Sie dabei die Position, Aufstiegsmöglichkeiten, den Lohn, Fahrtweg UND Ihr Bauchgefühl gegeneinander ab. Falls Sie sich dann immer noch nicht sicher sind beziehen Sie Freunde, Bekannte, die Familie mit ein. Aber bleiben Sie bei sich. Es ist IHRE Entscheidung. 

Dauert ein Bewerbungsprozess sehr lange, ist es übrigens durchaus legitim, dem interessierten Unternehmen zu sagen, dass man sich auch anderswo beworben hat und deshalb noch 1-2 Tage Zeit zum Überlegen braucht. Es ist ja auch nicht aus der Welt wird sich dann vielleicht noch etwas mehr anstrengen, Sie für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewinnen.  

Guido Danek

www.bewirbdich.ch

So kündigt und geht man richtig.

Seinem Chef die Kündigung auszusprechen kann sehr unangenehm sein. Schliesslich ist so ein Wechsel ja auch mit sehr viel Arbeit verbunden. 

Freude ruft eine Kündigung jedenfalls nur selten hervor. Manche nehmen sie sogar persönlich. Andere sind vielleicht sogar froh darüber. 

Was auch immer zu einer Kündigung seitens des Arbeitnehmers führt: Ihr Vorgesetzter sollte davon zunächst persönlich erfahren. Anschliessend kann die Kündigung dann auch schriftlich bestätigt werden. Für den Fall, dass der Arbeitsplatz sofort zu räumen ist (Freistellung) ist es zudem ratsam, vorher persönliche Infos vom Rechner löschen.

Bis zu Ihrem Ausscheiden sollten Sie sich so perfekt verhalten, dass sich Ihr Arbeitgeber wünscht, Sie würden noch bleiben. 

Helfen Sie den „Zurückgebliebenen“ dabei so gut es geht, schwärmen Sie nicht zu sehr von der neuen Arbeitsstelle und versprechen Sie niemandem, ihn nachzuholen. 

Signalisieren Sie, dass Ihr alter Arbeitsplatz immer noch ein attraktiver Ort zum Schaffen ist. 

Zum Abschied bedanken Sie sich bei Ihren Kollegen für die vielen positiven Erlebnisse und verlassen Ihren Arbeitsplatz mit Würde und Anstand. 

Übrigens gibt es im Gesetz für Kündigungen von Arbeitsverträgen keine Formvorschriften – es sei denn, sie wurden explizit im Arbeitsvertrag vereinbart: 

Kündigungen sind demnach auch wirksam, wenn sie mündlich, per Mail oder mit einer SMS ausgesprochen wurden.  

Guido Danek

www.bewirbdich.ch

Wie viel möchten Sie verdienen?

Der positive Verlauf eines Vorstellungsgesprächs bietet meist die Grundlage für eine angemessene Gehaltsforderung. Sie erfolgt am Ende eines intensiven Austauschs und erfordert die gesamte Konzentration des Bewerbers. 

Faktoren für die Höhe des Lohnes sind das eigene Potenzial, persönliche Erfahrungen, die Position, Branche, der Standort und die Grösse des Unternehmens.

Hier ein paar Tipps dazu:

  • Personaler verstehen unter „Gehaltsvorstellung“ Ihr erwartetes Brutto-Jahresgehalt inklusive aller Zusatzleistungen.
  • Informieren Sie sich vorher über Ihren künftigen Arbeitgeber, falls möglich auch über Gehaltsspannen.
  • Preschen Sie in Sachen Geld nicht gleich vor, das wirft ein ungünstiges Licht auf Sie. 
  • Denken Sie vor dem Gespräch über Ihre persönliche Untergrenze nach und kommunizieren Sie diese deutlich. 
  • Bereiten Sie sich auf eventuelle „Gegenargumente“ vor und überlegen Sie sich, wie Sie diese entkräften können.
  • Bewahren Sie Ruhe und signalisieren Sie, dass Sie nicht als Bittsteller kommen, sondern ein berechtigtes Anliegen vorbringen. 
  • Nehmen Sie auch geldwerte Vorteile (SBB-Ticket, Firmenwagen, Handy/Laptop, Aktienoptionen mit ins Kalkül.
  • Bedenken Sie, dass ein Jobwechsel ohne Gehaltssprünge auch sinnvoll sein kann – zum Beispiel, wenn Sie zu Ihrer Traumfirma wechseln oder Ihnen eine attraktive und kostenlose berufliche Weiterbildung in aussicht gestellt wird. 

Weitere Fragen, Hinweise, Tipps dazu gerne persönlich. 

Guido Danek

www.bewirbdich.ch

Bewerbung: Der Funke muss überspringen.

Als Bewerber sollte man aus der Masse herausstechen, denn für begehrte Stellen gibt es oft Dutzende Kandidaten. Personaler nehmen sich zudem meist nur 5 Minuten Zeit. Mit lieblosen Texten oder einem  langweiligem Design kommt man da nicht weit. Mutige Kandidaten gehen deshalb mit unkonventionellen Mitteln in die Offensive.

Wie wäre es z.B. mit einer Bewerbung als Prospekt oder Gebrauchsanleitung im Firmenstil? Oder mit einer eigenen Webseite, auf der man sich selbst zum Kauf anbietet? Ein Brite hat mal für ein Jobgesuch eine ganze Plakatwand gemietet – und mehr als 60 Angebote erhalten.

Bei einer Bewerbung bei einem Schokihersteller könnte man die Unterlagen in die Verpackung der Firma stecken. Noch besser: Eine ausgefallene Torte für eine Stelle in einer Konditorei oder ein Architekturmodell für einen technischen Zeichner. So hat der Chef gleich eine Arbeitsprobe in der Hand.

Auffallen um jeden Preis ist aber die falsche Devise. 

Genial und ziemlich daneben liegen nämlich dicht beieinander. Schlimmstenfalls kommt alles einfach nur peinlich rüber. Anders zu sein ist kein Einstellungsgrund. Wichtig ist neben Authentizität, Persönlichkeit, fachlicher Substanz der inhaltliche Bezug zum Unternehmen. Sonst ist das Thema schnell erledigt. 

Kreative Bewerbungen setzen natürlich voraus, dass der Personaler auch den richtigen Draht oder nötigen Humor dafür hat. 

Das ist jedoch ein ganz anderes Thema.  🙂

Guido Danek

www.bewirbdich.ch