KONKURRENZ AUSSCHALTEN.

Die Lage in Unternehmen und auf dem Arbeitsmarkt ist angespannt. 

Bewerbungen sollte man deshalb noch intensiver als bisher vorbereiten. Immerhin ist jeder Mitbewerber ein Konkurrent, den Sie hinter sich lassen müssen. Hier einige Ratschläge dazu:

Um ein Unternehmen zu beeindrucken sollten Sie zunächst wissen, wie es „tickt“, wer die Verantwortlichen sind und welche Voraussetzungen für den Job besonders entscheidend sind. Wenn alles passt, legen Sie los und bewerben Sie sich. 

Versetzen Sie sich dabei in den neuen Arbeitsplatz und teilen Sie dem Unternehmen mit, wie Sie ihm helfen können. Und zwar so, dass es auf den ersten Blick erkennt: „Das ist ein Kandidat“.  

Passen Sie Ihren Lebenslauf IMMER den Erfordernissen an. Betonen Sie darin Ihre Erfahrungen, Stärken, vielleicht auch Erfolge und Soft Skills (Hobbys, Sozialkompetenzen), die für die Stelle von Vorteil sind. 

Stellen Sie Arbeitszeugnisse, Diplome etc. so zusammen, dass die wichtigsten Qualifikationen ganz oben liegen. Dokumente, die nur eine untergeordnete Rolle spielen, lassen Sie erst einmal weg. halten sie aber bereit.

Last but not least achten Sie bei Ihrer Bewerbung bitte auf eine ansprechende Mischung aus Inhalt und Optik und verpacken Sie sie wie ein Geschenk, das man gerne aufmacht.  

Dann ist bereits vieles erreicht.

Fehlt nur noch der passende Moment und die ideale Person für Ihre Bewerbung.

Viel Erfolg dabei  🙂

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

NOT MACHT ERFINDERISCH.

Zuletzt erreichten mich vermehrt Anfragen von Frauen und Männern, die Ihre Anstellung aufgrund von wirtschaftlichen Zwängen und Umstrukturierungen verloren haben. Das tut mir immer sehr leid.  

Meine Erfahrung mit diesem Thema ist, dass Betroffene dabei zunächst in eine Mischung aus Panik und Schockstarre verfallen, sich fragen, was sie falsch gemacht haben, und erst dann anfangen, wieder positiv in die Zukunft zu schauen. 

Oft benötigen sie Hilfe dabei, den klaren, unvoreingenommenen Blick von Aussen und ein Licht am Ende des Tunnels, an dem sie sich wieder aufrichten können. Ein Jobcoach kann dabei sehr wertvoll sein.  

Interessant ist, dass sich viele Menschen an diesem Wendepunkt im Leben neben der erneuten Suche nach einem Job mit beruflichen Alternativen befassen. 

Eine Bankangestellte, die in die Pflege einsteigt, ein Geschäftsführer, der Barkeeper werden will, ein Kundenberater, der sich mit Massmode selbstständig macht, eine kaufmännische Angestellte, die Menschen bei Beziehungsproblemen oder zu Lebensfragen berät – diese Menschen habe ich schätzen gelernt. 

Einfach toll, wenn man dann merkt, dass sie zu diesen Themen eigentlich von Anfang an viel besser gepasst hätten und nun den Mut haben, es auch mit etwas Anderem zu schaffen. Und sie dabei zu begleiten. 

Hobbys, Interessen und Leidenschaften werden plötzlich zum Beruf. 

Auch für Sie?

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

055 442 44 00 

www.bewirbdich.ch

BEWERBUNG: ALLER ANFANG IST SCHWER.

Bewerben ist immer so eine Sache. Viele trauen sich ja nicht, sich einfach mal spontan bei einem Unternehmen vorzustellen. Könnte sich lohnen..

Also bleibt nur der Bewerbungsbrief – den jemand liest, der Sie nicht kennt, und der sich nur anhand des Lebenslaufs, Textes und Optik ein Bild von Ihnen machen muss. Dann entscheidet er, ob Sie in die engere Wahl kommen. Oder nicht. 

Ihr Motivationsschreiben ist also von grosser Bedeutung, wobei es nicht nur auf gute Argumente, sondern darauf ankommt, von Anfang an Aufmerksamkeit zu erzielen. Was halten Sie z.B. von diesen Einleitungen, die mutige Bewerber/Innen gewählt haben? 

„Als ich Ihre Anzeige las, war ich zunächst nicht begeistert. Sie klingt wie viele andere, die ich lese. Das jedoch, was ich über Ihre Produkte, Ihre Mitarbeiter und Ihr soziales Engagement erfahren habe, hat mich stark beeindruckt und passt gut zu dem, was mir wichtig ist.“

Oder:

„Vielleicht hoffen Sie gerade darauf, endlich eine vernünftige Bewerbung zu bekommen. Die bekommen Sie nun von mir – mit trifftigen Gründen, Charme und meiner Überzeugung, dass ich genau der Richtige für die freie Stelle bin.“ 

Natürlich geht’s auch „seriöser“. Vieles hängt dabei vom eigenen Selbstverständnis, Siegermentalität und vom suchenden Unternehmen ab. 

Von Anderen abheben ist trotzdem immer gut – vor allem, wenn es um eine Stellen geht, bei denen Persönlichkeit gefragt ist.

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

www.bewirbdich.ch

IST MEINE LEHRE IN GEFAHR?

Kann ich meine Lehre wirklich im August beginnen? Oder sie überhaupt beenden? Bewerbe ich mich besser jetzt um einen Ausbildungsplatz für 2021, oder warte ich noch die weitere Lage ab?

Fragen wie diese hängen letztendlich vom Fortbestehen vieler Unternehmen ab. Sollte ein Betrieb tatsächlich wegen Corona etc. schliessen, und ist der Beginn bzw. die Fortsetzung der Ausbildung nicht mehr möglich, gibt es viele rechtliche Bestimmungen, die dabei zu beachten sind. Auskünfte dazu erteilen die kantonalen und staatlichen Behörden.  

Jugendlichen, die für 2020 einen Lehrvertrag besitzen, rate ich, regelmässig Kontakt zu ihrem Lehrbetrieb aufzunehmen, um sich über die dortige Entwicklung zu informieren. Gute Unternehmen tun dies im übrigen auch von alleine. 

Für Alle, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, gilt zudem: Ist eine Lehrstelle veröffentlicht, könnt Ihr Euch auch bewerben. 

Zeigt dabei aber Geduld (viele Firmen sind im Home Office tätig), Flexibilität (Vorstellungsgespräche per Video), Eigeninitiative (selbst mal nachfragen, ob die Lehrstelle noch frei ist) und Cleverness (Eintrag in  Bewerberdatenbanken, Anruf beim Ausbilder usw.). 

Zum Schluss was Positives: Auch in Zukunft werden junge Nachwuchskräfte gesucht und Lehrstellen in allen Branchen frei. 

Aktiv sein, aber auch auf schwierige Situationen früh und angemessen zu reagieren, hat trotzdem noch keinem geschadet. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

www.bewirbdich.ch

ACHTUNG BEI BEWERBUNGSFOTOS.

Worauf schauen Sie zuerst, wenn Sie in einer Zeitschrift blättern oder Werbung im TV sehen? 

Klar – auf die Bilder. 

Genauso ist es auch bei einem Bewerbungsdossier oder einem Lebenslauf

Gute Fotos entscheiden massgeblich über den Erfolg einer Bewerbung und sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer Präsentation. Übrigens auch auf Webseiten oder Social Media Profilen. 

Ich habe Personaler kennengelernt, die die Bewerbung nach dem ersten Blick auf das Foto zur Seite legten. 

Professionelle Bewerbungsfotos sind also eine gute Investition. Auch ich sende deshalb viele meiner Kunden erst einmal zum Fotografen.

Dort werden allerdings meist immer die gleichen Portraits geschossen: Vor die Wand stellen, Hände verschliessen, lächeln – fertig. Stellen Sie sich mal vor, dass 10 Kandidaten zum gleichen Fotografen gehen und sich dann alle beim selben Unternehmen bewerben. Brrrr…

Wie kann man diesem optischen Einheitsbrei zulasten der eigenen Persönlichkeit aber entgehen? 

Nun – in dem Sie selbst das Heft bzw. die Kamera in die Hand nehmen. 

Sagen Sie dem Fotografen deshalb nicht nur, dass Sie Bewerbungsfotos brauchen. 

Sagen Sie ihm, was Sie darauf von sich sehen wollen, zum Beispiel Persönlichkeitsmerkmale, die für den ersehnten Job von grösster Wichtigkeit sind. Oder welches Motiv Sie haben möchten. 

Er wird von Ihnen bezahlt und tun, was Sie möchten. 

Dann klappt`s vielleicht auch mit der Bewerbung  🙂

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

www.bewirbdich.ch

HOME SWEET HOME.

In den letzten Wochen haben viele Menschen und Unternehmen das Homeoffice für sich entdeckt. 

Viele Arbeits- und Wirtschaftsgurus – ich ebenfalls 🙂 – sagen deshalb voraus, dass es nach Corona noch weitaus mehr Möglichkeiten für flexible Arbeitsformen geben wird. 

Tatsache ist, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Homeoffice und den Verbliebenen in der Firma funktioniert. 

Homeoffice ist wirtschaftlich und spart neben Büroraum Zeit und Fahrtwege. Zudem werden Mitarbeiter seltener krank. Physische Kontakte kommen zwar deutlich zu kurz, dafür ist die Kommunikation am Bildschirm oder Telefon vielleicht besser und intensiver denn je.

Arbeitsprozesse funktionieren offensichtlich auch schlanker, was zu deutlichen Veränderungen und neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit führen. Hotels und Firmen haben das bereits vor Corona erkannt und vermieten Räume, die als Büro bzw. für Meetings genutzt werden können. 

Wenn Sie im Homeoffice tätig sind, nehmen sowohl Ihre Verantwortung als auch Ihre Freiheiten zu. Folglich benötigt es ein hohes Mass an Selbstdisziplin, um den Verlockungen der Couch zu widerstehen. Halten Sie sich deshalb am besten an gewohnte Abläufe und diese möglichst strikt ein.  

Einen gut ausgestatteten Arbeitsplatz brauchen Sie auch: 

Ein guter Bürostuhl ist daher Gold wert. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber, er ist Ihnen sicher bei der Ausstattung behilflich. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

www.bewirbdich.ch

VORSTELLUNGSGESPRÄCHE AM PC.

Laut dem Adecco Group Swiss Job Market Index für Schweizer Stellenbörsen nahm die Zahl der Inserate auf CH-Jobbörsen in den ersten 2 Wochen nach Erklärung der ausserordentlichen Lage um 26% ab. 

Nicht alle Berufe waren davon betroffen. Unternehmen, deren Produkte/Dienstleistungen besonders gefragt sind, haben sogar Mühe, schnell genug an das benötigte Personal heranzukommen. Insgesamt gibt es jedoch nur wenig Stellenangebote, und das in Zeiten von Kurzarbeit, Kündigungen und Home Office. 

Bewerbungen auf Stellenanzeigen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, Dokumente) können dennoch ganz normal über Portale oder direkt an die zuständige Person verschickt werden. 

Kommt es dann zum Vorstellungsgespräch, werden neben dem Telefon nun auch verstärkt online-Medien wie Skype und Zoom dazu benutzt, neue Mitarbeiter zu finden. 

Was ist bei diesen Gesprächen am PC zu beachten? Hier ein paar Tipps dazu:

  1. Sorgen Sie für eine ruhige Umgebung, ein gutes Headset und Mikrofon 
  2. Ziehen Sie sich sportlich-elegant an
  3. Bleiben Sie ruhig und aufrecht sitzen 
  4. Setzen Sie ein Lächeln auf
  5. Legen Sie Ihren Lebenslauf, die Stellenanzeige, die wichtigsten Facts zum Unternehmen und Fragen zur Stelle vor sich auf den Schreibtisch
  6. Sprechen Sie langsam und deutlich
  7. Lassen Sie Ihre Gesprächspartner aussprechen
  8. Bedanken Sie sich am Ende für das Gespräch

Weitere Infos dazu gerne persönlich. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

www.bewirbdich.ch

Portrait of smiling woman in office with tablet