SCHIRMCHEN-DRINK ODER LEBENSLAUF?

Die meisten von uns verbringen den Grossteil ihrer Onlinezeit auf Social Media Seiten wie Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, Xing & Co.

Die Einen nutzen sie für Landschaftsfotos, Posings oder Schirmchen-Drinks, andere ausschliesslich für berufliche oder Marketing-Zwecke, wodurch sie einen deutlichen – in der Regel kostenlosen – Vorsprung gegenüber denen generieren, die ihre Stärken nicht im Web präsentieren. 

Voraussetzung dafür ist, dass diese Profile:

professionell aufgebaut, gleichlautend und aktuell sind

Ihre Erfahrungen und Kenntnisse deutlich hervorheben

Sie sympathisch, fähig und vielseitig darstellen

Viele Firmen nutzen das Web dazu, um nach neuen Mitarbeitern zu suchen oder um sich darüber zu informieren, wie sich Bewerber dort präsentieren. Natürlich schauen sie aber auch regelmässig darauf, was die Konkurrenz macht und verbessern sich laufend. Das gilt auch für Sie. 

Achten Sie deshalb darauf, was Sie ins Netz einstellen. Pimpen Sie Ihre Profile auf und löschen Sie alles, was Ihnen bei einer Bewerbung schaden kann. Am besten stellen Sie es erst gar nicht ein. 

Social-Media-Profile machen erst dann richtig Sinn, wenn Sie sich dort mit Menschen vernetzen, die in interessanten Branchen/Funktionen arbeiten, Entscheidungsträger oder Personaler sind. 

Das ist zwar zeitaufwändig, kann aber sehr hilfreich dabei sein kann, sich am Arbeitsmarkt richtig zu positionieren.  

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

http://www.bewirbdich.ch

INTERN WECHSELN: CHANCEN UND RISIKEN.

Macht Ihnen der Job keinen Spass mehr? 

Dann sollten Sie sich nach etwas Neuem umschauen. 

Frust, Langeweile oder fehlende Entwicklungsmöglichkeiten sind nämlich verdammt gute Gründe für einen Tapetenwechsel. 

Der kann auch intern erfolgen, sollte jedoch sehr gut überlegt sein. 

Vorteil: 

Sie kennen das Unternehmen, seine Ziele, Werte sowie viele handelnde Personen bereits sehr gut und müssen niemand mehr etwas beweisen – nur sich selbst.

Nachteil:

Läuft bei der internen Bewerbung etwas schief, kann das die Zusammenarbeit mit dem jetzigen Team, anderen Mitarbeiter/Innen oder Ihrem Chef belasten – vor allem, wenn dieser nichts davon wusste. 

Reden Sie also mit ihm, sobald Sie davon überzeugt sind, dass Sie den Beruf wechseln wollen und die entsprechende Eignung dafür besitzen. Niemand verliert gerne einen wertvollen Mitarbeiter. Wenn er Ihnen aber wohl gesonnen ist wird er Sie am Ende sogar dabei unterstützen. 

Ebenso kann Ihnen ein guter Kollege/eine nette Kollegin aus der Abteilung, in die Sie wechseln möchten wertvolle Hilfe leisten und für Sie sprechen. 

Ziehen Sie diese genauso mit ins Vertrauen wie die Personalabteilung, die Ihre Bewerbung absolut vertraulich behandeln wird, der Sie aber überzeugende Argumente dafür auf den Tisch legen müssen.

Fragen und Hilfe dazu gerne persönlich. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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MIT FARBEN BEIM BEWERBUNGSGESPRÄCH PUNKTEN.

Grün ist die Farbe der Hoffnung. 

Wussten Sie jedoch, dass:

– Grün zudem für Ehrgeiz, Lernbereitschaft, Wachstum und Gelassenheit steht?

– Gelb die Farbe des Neids und Rot die Farbe der Kraft und Leidenschaft ist?

– Grau Sicherheit und logisches Denken demonstriert?

– Blau Vertrauen und Autorität ausstrahlt?

– Weiss eine prägnante, exakte und saubere Arbeitsweise verkörpert?

– Schwarz Eleganz und Seriosität vermittelt?

– Braun geerdete Personen und traditionelle Werte repräsentiert?

Tatsächlich werden mit jeder Farbe bewusst oder unbewusst bestimmte Eigenschaften assoziiert – was bei privaten/geschäftlichen Anlässen oder bei Bewerbungsgesprächen eine gewichtige Rolle spielen kann. 

Eine holländische Karriereplattform hat dazu eine Erhebung unter rund 3.000 erfolgreichen Bewerbern gemacht und sie zu ihren Farben beim Vorstellungsgespräch befragt.

Ergebnis: 81% wählten Blau, 72% davon auch Violett (Kreativität, starke Persönlichkeit). 69% entschieden sich für Schwarz, 56% für Grün und 32% für Gelb. 

Jede Farbe hat positive oder negative Wirkungen, die man sich beim Bewerbungsgespräch zunutze machen kann. Für die Zusage zum neuen Job reichen sie aber alleine natürlich nicht aus.

P.S.: Über das passende Outfit bei Bewerbungsgesprächen habe ich bereits kürzlich einen Beitrag unter www.bewirbdich.ch/blog/aktuelle-beitraege/ geschrieben. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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MOBBING: WAS SIE DAGEGEN TUN KÖNNEN.

Die meiste Zeit unseres aktiven Lebens verbringen wir am Arbeitsplatz. Auftretende Konflikte sind dabei nicht immer leicht zu lösen:

Immerhin sind wir soziale Wesen sind, die darauf angewiesen sind, in Gruppen akzeptiert zu werden.

Umso schlimmer ist es für Betroffene, wenn sie das Gefühl haben, am Arbeitsplatz ausgeschlossen („gemobbt“) zu werden, was in der Regel einen recht simplen, andererseits aber auch recht subtile Gründe haben kann:

Der „Simple“:
Man hat die Ausgrenzung selbst zu verantworten. Dies einzugestehen, und die Gruppe dadurch umzustimmen, erfordert Grösse, ist aber machbar.

Der Subtile:
Sie werden aus der Gruppe ausgeschlossen, ohne dass dies klar angesprochen wird. Kein Blickkontakt mehr, vorenthaltene Infos, gezielte Schikanen, abschätzige Bemerkungen etc. führen zu dem Gefühl, verachtet und ausgeschlossen zu sein. Hält dies lange an, macht es krank.

Menschen, die gemobbt werden, besitzen häufig wenig Selbstwertgefühl und können sich nicht wehren. Sie sollten aber den Mut aufbringen, ihren Arbeitgeber über die Situation aufzuklären und ihn bitten, sie abzustellen, was dieser tun muss.

Arbeitgeber sind nämlich gesetzlich dazu verpflichtet, die Persönlichkeit ihrer Mitarbeitenden zu schützen und auf deren Gesundheit gebührend Rücksicht zu nehmen. Ansonsten verletzt er seine Fürsorgepflicht, für die er ggfs. auch finanziell belangt werden kann.

Guido Danek
Bewerbungshelfer und Jobcoach
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ABSAGEN NICHT PERSÖNLICH NEHMEN.

Nach dem Vorstellungsgespräch hast Du wirklich gedacht, der Job sei Dir sicher. 

Dann kommt die Gewissheit: Es hat nicht geklappt. 

Enttäuschend ist das besonders, wenn man den Job unbedingt wollte und eigentlich der Überzeugung war, sich im Bewerbungsgespräch sehr gut präsentiert zu haben. 

Nehmen Sie es dennoch sportlich: Alleine die Einladung zu diesem Gespräch zeigte schliesslich, dass die Firma von Ihren fachlichen Kompetenzen und von Ihrem Werdegang überzeugt war. Am Ende hat es eben nicht gereicht. 

Zudem ist es so, dass Unternehmen meist mehrere Bewerber einladen. Vielleicht hatte Einer dabei ein Ass im Ärmel, gegen das Sie keine Chance hatten.

Fehlersuche kann dennoch nicht schaden: 

Waren Sie pünktlich? Gut vorbereitet? Hatten Sie immer eine gute Antwort parat? Gab es Situationen, in denen Sie sich hätten besser verhalten können? War das Outfit dem Unternehmen und Job angemessen? Gab es andere Gründe?

Nachdenken darüber oder ein Anruf kann da Klarheit bringen – falls der Personaler sich Zeit für Sie nimmt. In jedem Fall unterstreichen Sie damit noch einmal Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit.

Die kommt vielleicht schneller zustande, als Sie denken: Tatsächlich treten viele die neue Stelle nämlich gar nicht erst an, oder man trennt sich wieder nach der Probezeit. 

Es schadet also nicht, mit reizvollen Arbeitgebern in Kontakt zu bleiben. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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MEHR ALS TAUSEND WORTE.

Ins Fotostudio zu gehen ist immer ein bisschen so, als wenn man zum Zahnarzt geht.

Dennoch macht es Sinn, professionelle Bewerbungsfotos anzufertigen. Sie sagen oft mehr als tausend Worte und entscheiden massgeblich darüber, ob Sie in die engere Wahl kommen oder nicht.

Gute Bewerbungsbilder erzielen Aufmerksamkeit und Sympathie, strahlen Kompetenz und Humor aus und heben Sie von anderen Bewerbern ab, die keine oder schlechte Fotos mitgeliefert haben.

Fehlt nur noch das passende Studio oder ein Fotograf, der mit Ihnen besondere Bilder macht.

Ein Pilot vor einem Kleinflugzeug, ein Architekt unter einer Brücke, eine Sekretärin vor einem Gang mit Büros sind dabei sicher schöner anzuschauen als Fotos vor einer unifarbenen Studiowand.

Dies müssen Sie im Vorfeld abwägen, sich dann den passenden Partner suchen und ihm sagen, welche Qualitäten Sie von sich auf den Bildern sehen möchten. Ein guter Fotograf kann das.

Zum Fototermin ziehen Sie sich für den Job an, für den Sie sich bewerben möchten. Frisur und Blick sollten stimmen, auf Accessoires, übertriebenen Schmuck oder zu viel Make-up sollten Sie lieber verzichten.

Die Investition in Bewerbungsbilder (CHF 120-180), die Sie dann auch für Social Media Profile verwenden können, lohnt sich.

Also bitte nicht am falschen Ende sparen.

Guido Danek
Jobcoach und Bewerbungshelfer
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WIE DÜRFEN/MÜSSEN CHEFS SEIN?

Was sind die wichtigsten Eigenschaften einer guten Führungskraft?

Hier einige Hinweise dazu: 

Eine Führungspersönlichkeit sollte zunächst einmal eine klare Vision davon haben, wohin es gehen soll und wie bestimmte Ziele erreicht werden können. 

Zudem sollte sie diese beharrlich verfolgen und so kommunizieren, dass ihr die Mitarbeiter/Innen wissentlich und willentlich folgen. Ein Chef/Manager/Gruppenleiter muss also gleichzeitig in der Lage sein, seine Leute zu informieren, zu inspirieren und zu mobilisieren. 

Seien Sie dabei integer und vertrauenswürdig. Handeln Sie ehrlich und fair. Hören Sie sich alle Meinungen an. Sammeln Sie sämtliche Informationen, bevor Sie eine Entscheidung treffen. 

Zollen Sie dort Anerkennung, wo Sie angebracht ist und verteilen Sie sie gut. Übernehmen Sie aber auch Verantwortung für Fehler, das schweisst zusammen.

Gute Anführer sind in der Lage, Ideen und Anregungen der Mitarbeitenden zu akzeptieren, aufzugreifen und ggfs. auch anzuwenden. Denken Sie dabei auch mal quer: Versuchen Sie Dinge zu sehen, die Andere nicht sehen (können), und beziehen Sie diese in Ihre Handlungen ein. 

Sagen Sie den Ton an – aber treten Sie nicht wie ein Diktator auf. Reflektiertes Selbstbewusstsein und Selbstbeherrschung sind dabei enorm wichtig. 

Und zeigen Sie im guten Sinne auch mal die Zähne:

Humor hat schliesslich noch keinem geschadet und vermittelt Menschlichkeit, die allen gut tut. 

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

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FRIEDE, FREUDE, EIERKUCHEN.

Je stärker der Teamgeist, desto leichter ist es, gesetzte Ziele zu erreichen. 

Dagegen ist im Grunde nichts einzuwenden, obwohl ich schon immer den Einzelkämpfer geschätzt habe, der auch mal unbequem ist, sich schlecht einfügen kann und die Dinge gerne selbst anpackt. Vielleicht auch, weil ich selbst einer davon bin. 

Auch, wenn die meisten Unternehmen Teamplayer bevorzugen, gibt es genügend Beispiele dafür, dass Erfolg nicht immer garantiert ist, wenn alle am gleichen Strang ziehen.

Ein Stürmer, der vor dem Tor nicht den freien Mitspieler bedient, sondern selbst schiesst, strebt zwar in erster Linie den persönlichen, und erst dann den Mannschaftserfolg an – auch, weil er sich das zutraut. Wenn der Trainer das erkennt und fördert akzeptiert das auch das Team und profitiert am Ende sogar davon. 

Ein Drittel aller Haushalte in der Schweiz, sogar 41% in Deutschland (Quellen: Statistische Bundesämter) sind Single-Haushalte. 

Wir sind also bereits von Millionen von Einzelkämpfern umgeben, aus denen sich gar nicht so leicht Teamplayer machen lassen, und die das vielleicht gar nicht wollen oder können – Tendenz steigend, was enorme Auswirkungen auf die Teamarbeit haben wird.  

Unternehmen benötigen deshalb Führungskräfte, die in der Lage sind, aus unterschiedlichen Charakteren eine gemeinsame Erfolgsstory zu formen. 

Ich würde dazu einen Einzelkämpfer nehmen 🙂

Guido Danek
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Jobcoach und Bewerbungshelfer

BEWERBEN IN KRISENZEITEN.

Ein beruflicher Neuanfang oder Arbeitsplatzwechsel in Krisenzeiten ist nicht einfach und muss gut überlegt sein. Schliesslich soll nicht nur der neue Job, sondern auch der Arbeitgeber gut zu uns passen. 

Hier ein paar Tipps:

Lassen Sie sich Zeit. Wichtig ist, das Richtige zu tun, nicht irgendwas. Werden Sie sich klar darüber, was Sie machen möchten und wo jemand mit Ihrem Know-How gesucht wird. Informieren Sie sich gut über das Unternehmen (Angebote, Werte, Personen). Wenn Sie dann noch ein gutes Gefühl haben spricht nichts gegen die Bewerbung.  

Nutzen Sie private und berufliche Kontakte, die Ihnen Tipps geben und Sie weiter empfehlen können. 

Erweitern Sie Ihr Social Media Netzwerk: Suchen Sie Verbindung zu Menschen, die Ihnen Brücken bauen können oder in einer Firma arbeiten, die Sie interessiert. In der Regel sind das Mitarbeitende von Fachabteilungen, in denen der Bedarf entsteht.

Bereiten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen vor und heben Sie sich optisch und inhaltlich von Anderen ab. Betonen Sie darin neben Ihrer Persönlichkeit auch die fachlichen Stärken, von denen ein potentieller Arbeitgeber profitieren kann. 

Greifen Sie zum Telefon, um sich über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit oder eines persönlichen Gesprächs zu informieren. Initiative im rechten Moment kann sich lohnen. 

Und: Bleiben Sie bei sich. Sie entscheiden nämlich selbst über Ihre Zukunft. 

Guido Danek

Bewerbungshelfer und Jobcoach

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LAST MINUTE LEHRE.

Egal, ob Strassenbauer, Kaufmann/-frau, Laborant(in), Gärtner(in), Maler(in), Restaurantfachmann/-frau, als Fachmann/Fachfrau Betriebsunterhalt oder im Detailhandel:

Erstaunlicherweise gibt es für 2020 immer noch eine Menge freie Lehrstellen in allen Kantonen. Innovative, erfolgreiche und ausbildungsfreudige Unternehmen suchen dort fast händeringend Nachwuchs. 

Wer also noch kurzfristig eine neue (oder andere) Lehrstelle sucht wird durchaus fündig. Insbesondere in den Branchen Handel, Handwerk, Technik, Gesundheit, Pflege, Medizin, Logistik und Verkehr, Büro und Verwaltung stehen die Chancen dabei recht günstig, zumal sich der Ausbildungsbeginn vielerorts in den September oder darüber hinaus verschiebt. 

www.aubi-plus.ch

www.yousty.ch

www.die-lehrstelle.ch

sind dabei gute Anlaufstellen.  

Für all`diejenigen, die erst 2021 eine Lehre anfangen möchten gilt weiterhin: 

Augen auf bei der Berufswahl, so viel wie möglich schnuppern, sich nicht alleine nur auf einen Beruf festlegen, dessen Zukunftschancen abwägen und die weitere Entwicklung in bestimmten Branchen beobachten. 

Wichtig ist, dass Ihr nicht irgendeine, sondern genau die richtige Ausbildung macht. 

Wenn Ihr dabei Hilfe benötigt: Gerne 🙂

Guido Danek

Jobcoach und Bewerbungshelfer

055 442 44 00 

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